Atmosphärischer Einstieg!

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Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen und bin dann doch hängen geblieben. „Frøhland" hat mich vom ersten Kapitel an in dieses düstere Norwegen gezogen: Nebel, Wasser, Stille und das ungute Gefühl, dass dieser schöne Ort etwas verbirgt. Helene als Erzählerin mochte ich sofort. Sie ist skeptisch, ein bisschen bissig und kein Opfer, das sich einfach führen lässt. Dadurch liest sich alles frisch und manchmal richtig witzig, obwohl die Stimmung eigentlich dunkel ist.
Besonders gelungen finde ich, wie unaufgeregt der Thriller seine Spannung aufbaut. Es braucht keine große Action, ein Blick oder Schritte vor der Hütte genügen. Stellenweise sind mir die Vergleiche zu zahlreich, aber das ist Kleinkram.
Nach der Leseprobe möchte ich sehr gerne wissen, wie es weitergeht und mehr kann man von einer Leseprobe kaum verlangen.