Ein atmosphärisch starkes Setting, das mich im Finale verlor
Ein atmosphärisch starkes Setting, das mich im Finale verlor
Warum ich das Buch unbedingt lesen wollte:
Meine eigene Geschichte war in der Jugend selbst von Selbstfindungsseminaren und Coaching-Ausbildungen geprägt. Ich glaube, deshalb war ich so neugierig auf dieses Buch. Ich wollte unbedingt lesen, ob die Geschichte die typischen Muster der Beeinflussung preisgibt und was die Protagonisten daraus machen werden.
Worum geht’s:
Die erfahrene Anwältin Helene reist in ein isoliertes, spirituelles Wildnis-Retreat nach Norwegen. Ihr Ziel ist jedoch kein persönliches Coaching, sondern die verzweifelte Suche nach ihrem spurlos verschwundenen Bruder Jan. Schnell merkt sie, dass hinter der Fassade der Gemeinschaft und ihres charismatischen Gründers Frøhland undurchsichtige Dynamiken lauern. Inmitten der rauen Natur gerät Helene in ein gefährliches Netz aus Manipulation und Schweigen, bei dem die Grenzen zwischen Schein und Sein immer mehr verschwimmen.
Mein Fazit:
Das geniale Setting in der norwegischen Wildnis hat mich anfangs absolut begeistert, doch leider ist meine Euphorie mittendrin komplett gekippt. Die Figur des Gründers wird durchweg als unnahbar und „eigen“ beschrieben, aber seine eigentlichen Motive oder tiefere Psychologie werden leider kaum offengelegt. Das war im Rückblick sehr schade. Mich hätte brennend interessiert, was einen solchen Anführer im Kern wirklich antreibt – sei es Geld, Macht oder das Ego. Hier blieb die Geschichte für mich zu oberflächlich.
Zu der Protagonistin Helene habe ich leider so gut wie keinen Zugang bekommen, da waren andere Charaktere für mich um einiges fassbarer. Auch das Finale konnte mich nicht ganz überzeugen. Zwar wurden am Ende alle Fäden zusammengeführt, aber das waren schon sehr konstruierte Stränge, die man als Leser einfach so glauben musste, nur um die Story irgendwie abzurunden. Der letzte Schluss hat mir persönlich nicht zugesagt.
Ein toller Ansatz, der mich am Ende leider enttäuscht zurückgelassen hat.
★★★☆☆ 3/5 Lesesternen
Warum ich das Buch unbedingt lesen wollte:
Meine eigene Geschichte war in der Jugend selbst von Selbstfindungsseminaren und Coaching-Ausbildungen geprägt. Ich glaube, deshalb war ich so neugierig auf dieses Buch. Ich wollte unbedingt lesen, ob die Geschichte die typischen Muster der Beeinflussung preisgibt und was die Protagonisten daraus machen werden.
Worum geht’s:
Die erfahrene Anwältin Helene reist in ein isoliertes, spirituelles Wildnis-Retreat nach Norwegen. Ihr Ziel ist jedoch kein persönliches Coaching, sondern die verzweifelte Suche nach ihrem spurlos verschwundenen Bruder Jan. Schnell merkt sie, dass hinter der Fassade der Gemeinschaft und ihres charismatischen Gründers Frøhland undurchsichtige Dynamiken lauern. Inmitten der rauen Natur gerät Helene in ein gefährliches Netz aus Manipulation und Schweigen, bei dem die Grenzen zwischen Schein und Sein immer mehr verschwimmen.
Mein Fazit:
Das geniale Setting in der norwegischen Wildnis hat mich anfangs absolut begeistert, doch leider ist meine Euphorie mittendrin komplett gekippt. Die Figur des Gründers wird durchweg als unnahbar und „eigen“ beschrieben, aber seine eigentlichen Motive oder tiefere Psychologie werden leider kaum offengelegt. Das war im Rückblick sehr schade. Mich hätte brennend interessiert, was einen solchen Anführer im Kern wirklich antreibt – sei es Geld, Macht oder das Ego. Hier blieb die Geschichte für mich zu oberflächlich.
Zu der Protagonistin Helene habe ich leider so gut wie keinen Zugang bekommen, da waren andere Charaktere für mich um einiges fassbarer. Auch das Finale konnte mich nicht ganz überzeugen. Zwar wurden am Ende alle Fäden zusammengeführt, aber das waren schon sehr konstruierte Stränge, die man als Leser einfach so glauben musste, nur um die Story irgendwie abzurunden. Der letzte Schluss hat mir persönlich nicht zugesagt.
Ein toller Ansatz, der mich am Ende leider enttäuscht zurückgelassen hat.
★★★☆☆ 3/5 Lesesternen