spannend ohne Ende

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kraberg Avatar

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Helene Franzen nimmt an einem Retreat am Institut von Ando Frohland teil, abgeschieden am See in Norwegen. Die Teilnehmer sollen sich dabei selbst besser kennenlernen und in und mit sich Frieden finden. Doch Ando ist alles andere als ein einfühlsamer Coach….
Nach den ersten Seiten habe ich mich gefragt, was Helene bei diesem Seminar sucht, wer dieser Jan ist und um was für einen Brief es geht. Damit hat der Autor mich gleich zu Anfang eingefangen und hat es auch geschafft mich bis zum Ende ans Buch zu fesseln. Denn die ersten drei Spannungstrigger, so habe ich es empfunden, sind nur zum Eingewöhnen. Was dann auf den Leser zukommt, habe ich so niemals erwartet.
Mein erster Eindruck, dass Institutsleiter Frohland ein selbstherrlicher und manipulativer Narzisst ist und das ganze Gebaren mit Regeln und Verboten mir sektenähnlich vorkam, hat sich in Teilen bestätigt. Aber, dass dann auch noch jeder Teilnehmer sein eigenes Süppchen kocht, das hat mich streckenweise sprachlos gemacht. Scheinen einige Peresonen freundlich zu sein, kommen kurze Zeit später ganz andere Wesensarten zum Vorschein. Schein, Sein, Zweifel und unerwartete Wendungen sind die Werkzeuge des Autors mit denen er mich ans Buch gefesselt hat und damit sehr spannende Lesestunden gegeben hat. Von mir gibt’s eine uneingeschränkte Leseempfehlung und 5 Lese-Sterne (hätte auch mehr gegeben).