War Jans Tod ein Suizid?
Die 30jährige Rechtsanwältin Helene lässt der vermeintliche Suizid ihres Bruders Jan nicht los. Jan hatte sich angeblich nach einem Retreataufenthalt in Norwegen von einem Felsen gestürzt. Daran kann und will sie nicht glauben. Deshalb hat sie sich in dem von ihm besuchten Frøhland-Insitut für ganzheitliche Selbstheilung angemeldet. Ando Mahatma Frøhland hat ein Auftreten, das einem Sektenführer und Guru gleicht, genauso behandelt er seine Gäste. Seine Trancen, Gruppenaufgaben und Methoden sind ungewöhnlich und fragwürdig. Ausserdem herrschen sehr strenge Regeln, die konsequent eingehalten werden müssen. Dazu zählt natürlich keine Verbindung zur Außenwelt, kein Aufenthalt auf der Nordseite des Sees und absolutes Schweigen zu vorgegebenen Zeiten. Findet Helene hier Spuren von Jan und bekommt sie Klarheit über seinen Tod?
Für Krimileser war das Setting jetzt nichts Neues – ein einsam und abgeschieden gelegener Ort, keine Verbindung zur Außenwelt. Die Atmosphäre düster und bedrohlich, die Figuren fragwürdig und unsympathisch. In erster Linie waren das der manipulative Frøhland, sein Adlatus, der taubstumme Ørnulv und später auch die Köchin Lara. Die Gäste waren ein zusammengewürfelter Haufen, mit jeweils eigenen Geschichten, bei denen man als Leser eigentlich keinem trauen konnte. Der Autor hat beim Leser immer wieder Zweifel gesät, es gibt neue Wendungen, so daß ich meine Vermutungen zur Aufklärung oftmals über den Haufen geworfen habe. Die Auflösung und das Ende hatte ich so nicht auf dem Schirm.
Der Krimi ließ sich flüssig und spannend lesen. Deshalb bekommt er von mir eine Leseempfehlung!
Für Krimileser war das Setting jetzt nichts Neues – ein einsam und abgeschieden gelegener Ort, keine Verbindung zur Außenwelt. Die Atmosphäre düster und bedrohlich, die Figuren fragwürdig und unsympathisch. In erster Linie waren das der manipulative Frøhland, sein Adlatus, der taubstumme Ørnulv und später auch die Köchin Lara. Die Gäste waren ein zusammengewürfelter Haufen, mit jeweils eigenen Geschichten, bei denen man als Leser eigentlich keinem trauen konnte. Der Autor hat beim Leser immer wieder Zweifel gesät, es gibt neue Wendungen, so daß ich meine Vermutungen zur Aufklärung oftmals über den Haufen geworfen habe. Die Auflösung und das Ende hatte ich so nicht auf dem Schirm.
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