Wenn du niemandem trauen kannst
Düstere Atmosphäre, seltsame Seminarteilnehmer und eine nebelige Kulisse in den Wäldern Norwegens.
Helene reist nach Norwegen um an einem Selbstfindungsseminar des selbsternannten Gurus Frøhland teilzunehmen. Doch im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern sucht die junge Frau noch etwas anderes: ihren Bruder Jan, der nach der Teilnahme an eben diesem Seminar spurlos verschwand. Bald merkt sie, dass nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht ubd sie der Wahrheit gefährlich nahe kommt.
Als Erstes möchte ich die unglaublich gut dargestellte Atmosphäre erwähnen. Dem Autor ist es fantastisch gelungen dieses abgelegene Retreat in den einsamen Wäldern Norwegens zu beschreiben. Es ist düster, oft regnerisch, äußerst kalt und sehr nebelig. Genau so stelle ich mir einen Aufenthalt dort vor.
Perfekt ergänzt wird diese Stimmung von den Charakteren. Als Leser merkt man recht schnell, dass viele ebendieser eigenartig sind. Nicht nur Coach Frøhland hat seine ganz eigene Art. Auch der taubstumme Gehilfe Ørnulf wirkt äußerst suspekt. Ähnlich erscheinen einem die Seminarteilnehmer, die allesamt gewöhnungsbedürftig sind. Aber genau so stellr ich mir die Teilnehmer eines Selbstfindungsworkshops vor.
Ich konnte mit keiner Figur richtig warm werden, aber das brauchte es hier auch gar nicht.
Mir gefiel es, dass wir die Geschichte aus Helenes Sicht erzählt bekommen. Ihre Wahrnehmung und die Tatsache, dass sie an Coachingsessions teilnimmt, die sie eigentlich nicht fühlt, hat die Story rund gemacht. Frøhlands Methoden, um die Teilnehmer an ihre Grenzen zu führen, werden immer perfider.
Man weiß bald nicht mehr, wem man überhaupt noch trauen kann. Irgendwie wirken alle verdächtig.
Die Auflösung habe ich so nicht kommen sehen, das mochte ich sehr. Besonders erwähnen möchte ich noch den Epilog, der das Ende nochmal auf eine andere Ebene gehoben hat.
Ich fand das Buch wirklich gelungen. Zwar gab es ein paar Stellen, an denen die Spannung noch etwas hätte auf die Spitze getrieben werden können, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Von mir gibt‘s fantastische 4,5 Sterne für diesen Thriller von Thomas Kiehl.
Helene reist nach Norwegen um an einem Selbstfindungsseminar des selbsternannten Gurus Frøhland teilzunehmen. Doch im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern sucht die junge Frau noch etwas anderes: ihren Bruder Jan, der nach der Teilnahme an eben diesem Seminar spurlos verschwand. Bald merkt sie, dass nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht ubd sie der Wahrheit gefährlich nahe kommt.
Als Erstes möchte ich die unglaublich gut dargestellte Atmosphäre erwähnen. Dem Autor ist es fantastisch gelungen dieses abgelegene Retreat in den einsamen Wäldern Norwegens zu beschreiben. Es ist düster, oft regnerisch, äußerst kalt und sehr nebelig. Genau so stelle ich mir einen Aufenthalt dort vor.
Perfekt ergänzt wird diese Stimmung von den Charakteren. Als Leser merkt man recht schnell, dass viele ebendieser eigenartig sind. Nicht nur Coach Frøhland hat seine ganz eigene Art. Auch der taubstumme Gehilfe Ørnulf wirkt äußerst suspekt. Ähnlich erscheinen einem die Seminarteilnehmer, die allesamt gewöhnungsbedürftig sind. Aber genau so stellr ich mir die Teilnehmer eines Selbstfindungsworkshops vor.
Ich konnte mit keiner Figur richtig warm werden, aber das brauchte es hier auch gar nicht.
Mir gefiel es, dass wir die Geschichte aus Helenes Sicht erzählt bekommen. Ihre Wahrnehmung und die Tatsache, dass sie an Coachingsessions teilnimmt, die sie eigentlich nicht fühlt, hat die Story rund gemacht. Frøhlands Methoden, um die Teilnehmer an ihre Grenzen zu führen, werden immer perfider.
Man weiß bald nicht mehr, wem man überhaupt noch trauen kann. Irgendwie wirken alle verdächtig.
Die Auflösung habe ich so nicht kommen sehen, das mochte ich sehr. Besonders erwähnen möchte ich noch den Epilog, der das Ende nochmal auf eine andere Ebene gehoben hat.
Ich fand das Buch wirklich gelungen. Zwar gab es ein paar Stellen, an denen die Spannung noch etwas hätte auf die Spitze getrieben werden können, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Von mir gibt‘s fantastische 4,5 Sterne für diesen Thriller von Thomas Kiehl.