kluger Roman über die Liebe
„Fünf Lieben lang“ ist für mich weit mehr als eine klassische Liebesgeschichte. André Aciman erzählt von Paul und seinen unterschiedlichen Lieben, von Sehnsucht und Begehren, von Nähe und Verlust – und vor allem von der schwierigen Frage, ob wir überhaupt jemals vollständig verstehen, warum wir einen bestimmten Menschen lieben.
Wir begleiten Paul über viele Jahre seines Lebens und begegnen dabei den Menschen, die ihn geprägt haben. Seine Beziehungen zu Giovanni, Maud und Chloé sind unterschiedlich, und doch verbindet sie Pauls beinahe kompromisslose Art zu lieben. Er beobachtet sich selbst und seine Gefühle mit einer Intensität, die manchmal schmerzlich, manchmal wunderschön und oftmals erstaunlich ehrlich wirkt.
Besonders beeindruckt hat mich Acimans Fähigkeit, jene Gefühle in Worte zu fassen, für die man selbst häufig keine Sprache findet. Ein Blick, eine Berührung, eine Erinnerung oder ein unausgesprochener Wunsch können bei ihm eine ganze Gedankenwelt auslösen. Dabei interessiert ihn weniger die romantische Vorstellung von der einen großen Liebe als die Frage, was von unseren Lieben bleibt und wie jeder Mensch, dem wir uns wirklich öffnen, ein Teil unserer eigenen Geschichte wird.
Auch die Schauplätze – vom sommerlichen Italien bis nach New York – passen wunderbar zu dieser sinnlichen, von Erinnerungen und Sehnsüchten getragenen Erzählweise. Der Roman lebt dabei weniger von äußeren Ereignissen als vom Innenleben seines Protagonisten. Gerade darin liegt für mich seine große Stärke.
„Fünf Lieben lang“ ist kein Buch, das man einfach nur liest und anschließend zur Seite legt. Viele Gedanken über Liebe, Begehren, verpasste Möglichkeiten und die Vergänglichkeit bestimmter Augenblicke bleiben zurück. André Aciman schreibt sensibel, intelligent und mit einer beeindruckenden emotionalen Genauigkeit.
Ein wunderschöner, intensiver und nachdenklich machender Roman über die vielen Formen, die Liebe im Laufe eines Lebens annehmen kann
Wir begleiten Paul über viele Jahre seines Lebens und begegnen dabei den Menschen, die ihn geprägt haben. Seine Beziehungen zu Giovanni, Maud und Chloé sind unterschiedlich, und doch verbindet sie Pauls beinahe kompromisslose Art zu lieben. Er beobachtet sich selbst und seine Gefühle mit einer Intensität, die manchmal schmerzlich, manchmal wunderschön und oftmals erstaunlich ehrlich wirkt.
Besonders beeindruckt hat mich Acimans Fähigkeit, jene Gefühle in Worte zu fassen, für die man selbst häufig keine Sprache findet. Ein Blick, eine Berührung, eine Erinnerung oder ein unausgesprochener Wunsch können bei ihm eine ganze Gedankenwelt auslösen. Dabei interessiert ihn weniger die romantische Vorstellung von der einen großen Liebe als die Frage, was von unseren Lieben bleibt und wie jeder Mensch, dem wir uns wirklich öffnen, ein Teil unserer eigenen Geschichte wird.
Auch die Schauplätze – vom sommerlichen Italien bis nach New York – passen wunderbar zu dieser sinnlichen, von Erinnerungen und Sehnsüchten getragenen Erzählweise. Der Roman lebt dabei weniger von äußeren Ereignissen als vom Innenleben seines Protagonisten. Gerade darin liegt für mich seine große Stärke.
„Fünf Lieben lang“ ist kein Buch, das man einfach nur liest und anschließend zur Seite legt. Viele Gedanken über Liebe, Begehren, verpasste Möglichkeiten und die Vergänglichkeit bestimmter Augenblicke bleiben zurück. André Aciman schreibt sensibel, intelligent und mit einer beeindruckenden emotionalen Genauigkeit.
Ein wunderschöner, intensiver und nachdenklich machender Roman über die vielen Formen, die Liebe im Laufe eines Lebens annehmen kann