Die Suche nach der eigenen Identität in der Kunst

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Rhiannon Lucy Cosslett schafft es, eine Brücke zwischen der Kunstgeschichte und einer persönlichen, modernen Spurensuche zu erzählen. Ich finde es faszinierend, wie die Erzählerin das Werk von Francesca Woodman und Paula Modersohn-Becker betrachtet und dabei gleichzeitig ihre eigene Identität, Weiblichkeit und den Umgang mit dem Körper reflektiert. Der Schreibstil ist unglaublich feinfühlig, klug und besitzt eine melancholische Schönheit, die mich von der ersten Seite an begeistert hat.
​Ich möchte dieses Buch gerne lesen, weil mich die Auseinandersetzung mit der weiblichen Selbstwahrnehmung in der Kunst schon immer interessiert hat. Nachdem ich zahlreiche Bücher über Paula Modersohn-Becker gelesen habe, interessiert mich die Verbindung zwischen der tragischen Biografie Woodmans und den eigenen Erfahrungen der Protagonistin. Ich bin gespannt, wie die „fünf Tage“ das Leben der Erzählerin verändern und welche Antworten sie in der Kunst auf ihre eigenen Lebensfragen findet. Ein Buch, das gleichzeitig intellektuell anregend und zutiefst menschlich wirkt.