Dieses leise Unbehagen unter der Sonne
Schon auf den ersten Seiten hat mich diese eigentümlich schwebende Stimmung eingefangen – dieses flirrende Gefühl zwischen Hitze, Schönheit und unterschwelliger Unruhe. Besonders die Verbindung von Kunst und Körperlichkeit wirkt intensiv und fast schon entblößend, ohne aufdringlich zu sein. Die Erzählerin beobachtet genau, manchmal fast schon zu genau, und gerade darin liegt eine leise Spannung, die sich langsam aufbaut.
Mich hat fasziniert, wie Gedanken, Erinnerungen und Gegenwart ineinanderfließen, sodass man sich nie ganz sicher fühlt – als würde etwas unter der Oberfläche brodeln. Gleichzeitig entsteht eine starke Nähe zur Figur, auch in ihren widersprüchlichen Gefühlen.
Für mich fühlt sich das nach einem Roman an, der weniger laut erzählt, dafür umso länger nachwirkt.
Mich hat fasziniert, wie Gedanken, Erinnerungen und Gegenwart ineinanderfließen, sodass man sich nie ganz sicher fühlt – als würde etwas unter der Oberfläche brodeln. Gleichzeitig entsteht eine starke Nähe zur Figur, auch in ihren widersprüchlichen Gefühlen.
Für mich fühlt sich das nach einem Roman an, der weniger laut erzählt, dafür umso länger nachwirkt.