Sommer mit Konflikten

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Der Roman zieht mich schon nach wenigen Seiten in eine dichte, fast flirrende Sommeratmosphäre hinein. Die Hitze der griechischen Insel, das langsame Vergehen der Tage und die leisen Spannungen zwischen den Figuren wirken sehr greifbar. Der Schreibstil erscheint ruhig und zugleich intensiv, mit einem feinen Gespür für Zwischentöne und unausgesprochene Gefühle. Gerade diese stille Beobachtung macht neugierig, weil sich darunter spürbar Konflikte aufbauen, die jederzeit kippen könnten.

Besonders spannend finde ich die Ausgangssituation: vier Freundinnen, ein letzter gemeinsamer Sommer vor einem neuen Lebensabschnitt, und mittendrin Sophie, die selbst an einem Wendepunkt steht. Der Druck durch die Beziehung zu Greg und seine Zukunftsvorstellungen trifft auf eine wachsende Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung. Die Begegnung mit Ky bringt genau diese innere Zerrissenheit auf den Punkt und verspricht eine intensive, vielleicht auch gefährliche Dynamik.

Genau diese Dynamik möchte ich erkunden und herausfinden, wie die Protagonist*innen verbandelt sind und welche Geheimnisse noch lauern.