Spannend

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anniro200 Avatar

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Die ersten Seiten von Fünf Tage im Licht von Rhiannon Lucy Cosslett wirken ruhig, atmosphärisch und fast schon schwebend. Man taucht sofort in die sommerliche Hitze der griechischen Insel ein und spürt diese leicht melancholische Stimmung eines letzten gemeinsamen Urlaubs unter Freundinnen.
Sophie wird als nachdenkliche, etwas zerrissene Figur eingeführt, besonders durch den Konflikt mit ihrem Freund und ihren eigenen Unsicherheiten. Die Begegnung mit Ky bringt früh eine unterschwellige Spannung hinein, die neugierig macht. Der Schreibstil ist ruhig, bildhaft und eher reflektierend als rasant. Insgesamt entsteht ein intensiver, leicht aufgeladener erster Eindruck, der weniger auf Tempo setzt, sondern auf Stimmung und innere Konflikte.