Tiefgründig und packend
Der Einstieg in diese Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen. Die Autorin schafft es, mit dem surrealen Traum vom Baby und der anschließenden Stille der griechischen Insel eine ganz besondere, fast melancholische Atmosphäre zu kreieren. Besonders stark fand ich den Kontrast zwischen der unberührten Natur beim morgendlichen Schwimmen und der aufkommenden Unruhe durch die bevorstehende Hochzeit. Die Charakterisierung von Helena ist scharfzüngig und modern – man spürt sofort, dass unter der glitzernden Oberfläche der Reise tiefere Konflikte und alte Freundschaftsdynamiken brodeln. Ein vielversprechender Auftakt, der große Lust auf mehr macht!