Übersteht die Freundschaft das Leben?
Bei "Fünf Tage im Licht" hat mich zunächst die Referenz zu "Der Papierpalast", einem Buch, das ich sehr schätze angesprochen. Doch auch der Klappentext von Rhiannon Lucy Cosslett klingt vielversprechend, da ich mich in so vielen Aspekten wiederfinde. Wer sind wir ohne unsere Partner? Welche Rolle spielt die Freundschaft jenseits der Unizeit noch? Und wann soll/muss/darf man Kinder bekommen? Gibt es einen Zeitpunkt, an dem man sich nicht mehr ändern, nichts Neues mehr wagend darf?
Wer nun aber eine seicht dahinplätschernde Romanhandlung mit romantischen Einsprengseln vermutet, ist hier falsch. Durchaus sprachlich anspruchsvoll, aber pointiert setzt sich Rhiannon Lucy Cosslett mit den Themen auseinander - die Frage nach dem Kinderwunsch steht schon am Anfang des ersten Kapitels und zwar so gestaltet, dass sich der Leser direkt in die Deutung begeben möchte.
In der Leseprobe hat mir besonders der Exkurs zu Paula Modersohn-Becker ganz am Anfang gefallen, eine Künstlerin, die mich - ähnlich wie die Protagonistin - durch meine Studienzeit begleitet hat. Dank der Beschreibung (und zugegebenermaßen auch durch den Titel) habe ich das Bild beim Lesen direkt vor Augen gehabt. Mich freut es, dass eine der wenigen weiblichen deutschen Künstlerinnen mittlerweile so berühmt ist, dass sich auch in Romanen aus dem Ausland auftaucht. Im Prolog gelingt es der Autorin die großen Themen ihres Buches aufzugreifen. Ich war direkt "drin".
Wer nun aber eine seicht dahinplätschernde Romanhandlung mit romantischen Einsprengseln vermutet, ist hier falsch. Durchaus sprachlich anspruchsvoll, aber pointiert setzt sich Rhiannon Lucy Cosslett mit den Themen auseinander - die Frage nach dem Kinderwunsch steht schon am Anfang des ersten Kapitels und zwar so gestaltet, dass sich der Leser direkt in die Deutung begeben möchte.
In der Leseprobe hat mir besonders der Exkurs zu Paula Modersohn-Becker ganz am Anfang gefallen, eine Künstlerin, die mich - ähnlich wie die Protagonistin - durch meine Studienzeit begleitet hat. Dank der Beschreibung (und zugegebenermaßen auch durch den Titel) habe ich das Bild beim Lesen direkt vor Augen gehabt. Mich freut es, dass eine der wenigen weiblichen deutschen Künstlerinnen mittlerweile so berühmt ist, dass sich auch in Romanen aus dem Ausland auftaucht. Im Prolog gelingt es der Autorin die großen Themen ihres Buches aufzugreifen. Ich war direkt "drin".