Vielversprechend

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violettera Avatar

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Vier Frauen um die Dreißig, alle im Kunst-/Kulturbereich tätig, treffen sich zu einem Jungesellinnenabschied für fünf Tage auf einer griechischen Insel. Sie wohnen in der alleinstehenden, sehr geschmackvoll ausgestatteten Villa des Vaters einer der Frauen, eines reichen Kunstsammlers und Galeristen, gelegen an einem Hang mit Olivenbäumen, oberhalb einer idyllischen Badebucht. Sie haben nur diese fünf Tage für sich, dann werden ihre Partner kommen. Die Erzählerin macht gleich zu Beginn klar, dass die Frauen sehr unterschiedlich sind und keineswegs alle einander schätzen. Zudem sind sie in einem kritischen Alter, in dem viele Fragen immer drängender werden, z.B. nach Kinderwunsch, Erfüllung in der Partnerschaft und beruflicher Entwicklung. Das lässt eine gewisse Spannung erwarten, zumal die Erzählerin schon auf den ersten Seiten Bezüge herstellt zu Künstlerinnen, die sich sehr jung umgebracht hatten und deren Werk erst posthum gewürdigt wurde. Der Schreibstil ist angenehm, die Stimmung beginnt zu knistern, das verspricht eine lohnende Lektüre.