Zwischen Freundschaft und Selbstzweifel

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naya34 Avatar

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Das Cover von Fünf Tage im Licht wirkt ruhig, aber trotzdem besonders. Es hat direkt meine Aufmerksamkeit geweckt. Richtig überzeugt hat mich dann aber die Leseprobe. Schon die ersten Seiten fühlen sich anders an als bei vielen anderen Büchern, vor allem der Einstieg mit der Postkarte und den Gedanken zur Kunst ist sehr eindringlich und bleibt im Kopf.

Inhaltlich geht es um eine Gruppe von Frauen, die gemeinsam Zeit in einem Ferienhaus am Meer verbringen. Im Mittelpunkt steht die Erzählerin, die sich in ihrem Leben gerade etwas verloren fühlt. Zwischen Gesprächen, Erinnerungen und kleinen Beobachtungen merkt man schnell, dass unter der Oberfläche einiges brodelt. Es geht um Freundschaft, Unsicherheiten, unterschiedliche Lebenswege und die Frage, wo man selbst eigentlich steht.

Der Schreibstil ist klar und gleichzeitig sehr gefühlvoll. Man kann sich alles gut vorstellen und merkt schnell, dass viel zwischen den Zeilen passiert. Die Stimmung ist ruhig, aber gleichzeitig leicht angespannt, was das Ganze sehr spannend macht.

Die Figuren wirken echt und greifbar. Besonders die Erzählerin fand ich interessant, weil ihre Gedanken ehrlich sind und man sich in vielem wiedererkennen kann. Auch die Dynamik in der Gruppe fand ich spannend, da man schon merkt, dass es noch Konflikte geben wird.

Ich erwarte eine intensive Geschichte, die sich mit Beziehungen und Selbstfindung beschäftigt. Die Leseprobe hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht und ich würde sehr gerne weiterlesen, um zu sehen, wie sich alles entwickelt.