Zwischen Kunst und Selbstwahrnehmung: ein vielversprechender Beginn

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belinablack Avatar

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Besonders angesprochen hat mich gleich zu Beginn der Einstieg über das Selbstporträt von Paula Modersohn-Becker, die ich persönlich sehr schätze. Ihre Kunst wird hier auf schöne Weise mit den Gedanken der Erzählerin verknüpft. Überhaupt wirkt es so, als würde Kunst im Roman eine größere Rolle spielen und als Spiegel für Themen wie Körperlichkeit und Identität dienen. Die Sprache liest sich dabei klar und angenehm dicht, ohne überladen zu sein. Insgesamt macht der Einstieg neugierig, vor allem wenn sich der Fokus weiterhin (auch) stark auf auf die inneren Entwicklungen der Protagonistin richtet – dann wäre das genau mein Buch.