Artsy, spicy & kritisch
»FÜNF TAGE IM LICHT« 🍋 (engl. ›FEMALE NUDE‹ , übersetzt von Sabine Längsfeld) von der Autorin & Journalistin Rhiannon Lucy Cosslett ist ein sehr artsy & spicy Roman über Identität, weibliche Lust und Mutterschaft. 💛
»Ich weiß nicht, wie aus uns zwei Menschen werden konnten, die einander so wenig verstehen. Die so wenig Mitgefühl für einander empfinden.« (158)
Der Roman erzählt den Urlaub der vier englischen Girls (Sophia, Alessia, Helena & Iris) auf einer griechischen Insel aus Sicht der Protagonistin Sophia, die Künstlerin ist und in diesem Urlaub anfängt ein Aktbild von ihrer Freundin Alessia zu malen und sich auf eine dramatische Affäre mit dem Griechen Ky einlässt. Zwischen den einzelnen chronologischen Erzählungen des 10-tägigen Urlaubs, blickt die ältere Sophia als Künstlerin auf Aktbilder anderer Künstlerinnen und erklärt diese nicht nur, sondern setzt diese auch in einen Kontext. So macht dieser Roman aufmerksam auf weibliche Kunst, kritisiert den Male Gaze, das Patriarchat und Klassismus, hinterfragt Mutterschaft und, was es aus einem Menschen macht.
»Jemand wird sich unserer erinnern, sage ich, sogar noch in einer anderen Zeit.« (136)
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Das Ende war für mich - vergleichsweise zum Romaninhalt - zu schnell und oberflächlich erzählt und nicht ganz überzeugend in Bezug auf die Auseinandersetzung von Mutterschaft x Identität als Künstlerin. Versteht mich nicht falsch: Das Drama, das sich konstant anbahnt, meine ich nicht, vielmehr, was alles nicht in einem Schlagaustausch geklärt wird und wen es trifft. Dennoch hat mich das Setting, die verschiedenen Themen und die Verbindung von Kunst in der Literatur begeistert. Leseempfehlung für alle, die Lust auf einen vielschichtigen Roman haben 🩵
Last but not least zwei Punkte zum Buch:
☝🏼 Der deutsche Titel ist smart, aber der englische Titel ›FEMALE NUDE‹ einfach so pointiert 🤌🏼
✌🏼 Ich hätte Abbildungen der besprochenen Kunstwerke sehr sinnvoll gefunden, so habe ich sie selbst recherchiert, um die Erklärungen besser verstehen zu können.
»Ich weiß nicht, wie aus uns zwei Menschen werden konnten, die einander so wenig verstehen. Die so wenig Mitgefühl für einander empfinden.« (158)
Der Roman erzählt den Urlaub der vier englischen Girls (Sophia, Alessia, Helena & Iris) auf einer griechischen Insel aus Sicht der Protagonistin Sophia, die Künstlerin ist und in diesem Urlaub anfängt ein Aktbild von ihrer Freundin Alessia zu malen und sich auf eine dramatische Affäre mit dem Griechen Ky einlässt. Zwischen den einzelnen chronologischen Erzählungen des 10-tägigen Urlaubs, blickt die ältere Sophia als Künstlerin auf Aktbilder anderer Künstlerinnen und erklärt diese nicht nur, sondern setzt diese auch in einen Kontext. So macht dieser Roman aufmerksam auf weibliche Kunst, kritisiert den Male Gaze, das Patriarchat und Klassismus, hinterfragt Mutterschaft und, was es aus einem Menschen macht.
»Jemand wird sich unserer erinnern, sage ich, sogar noch in einer anderen Zeit.« (136)
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Das Ende war für mich - vergleichsweise zum Romaninhalt - zu schnell und oberflächlich erzählt und nicht ganz überzeugend in Bezug auf die Auseinandersetzung von Mutterschaft x Identität als Künstlerin. Versteht mich nicht falsch: Das Drama, das sich konstant anbahnt, meine ich nicht, vielmehr, was alles nicht in einem Schlagaustausch geklärt wird und wen es trifft. Dennoch hat mich das Setting, die verschiedenen Themen und die Verbindung von Kunst in der Literatur begeistert. Leseempfehlung für alle, die Lust auf einen vielschichtigen Roman haben 🩵
Last but not least zwei Punkte zum Buch:
☝🏼 Der deutsche Titel ist smart, aber der englische Titel ›FEMALE NUDE‹ einfach so pointiert 🤌🏼
✌🏼 Ich hätte Abbildungen der besprochenen Kunstwerke sehr sinnvoll gefunden, so habe ich sie selbst recherchiert, um die Erklärungen besser verstehen zu können.