Ein wunderschönes Porträt der Weiblichkeit
Die Autorin Rhiannon Lucy Cosslett hat mit ihrem Roman »Fünf Tage im Licht« etwas Besonderes geschaffen. Was zunächst wie die Geschichte eines Urlaubs von vier Freundinnen auf der griechischen Insel Sifnos anlässlich der bevorstehenden Hochzeit einer von ihnen wirkt, entwickelt sich schnell zu einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit den Themen Mutterschaft, Ehe und Weiblichkeit. Für die Hauptprotagonistin Sophie wird diese Reise zu einem Wendepunkt, der ihr bisheriges Leben grundlegend infrage stellt.
Jedem Kapitel ist die Beschreibung eines weiblichen Selbstporträts sowie dessen Bedeutung für die Erzählerin vorangestellt. Dadurch erhält man interessante kunsthistorische Einblicke, die die behandelten Themen auf einer zusätzlichen Ebene beleuchten. Man sollte sich darauf einlassen und die genannten Bilder gegebenenfalls online betrachten, um die Bezüge vollständig nachvollziehen zu können. Zwar kann dies den Lesefluss gelegentlich unterbrechen, ich persönlich habe es jedoch als bereichernde und ungewöhnliche Leseerfahrung empfunden.
Besonders gefallen haben mir die vielschichtigen und sehr unterschiedlichen weiblichen Charaktere. Zusätzliche Dynamik entsteht, als die Partner der Freundinnen auf der Insel eintreffen. Hier prallen verschiedene Lebensentwürfe, Erwartungen und Vorstellungen aufeinander, was immer wieder zu provokanten, spannungsgeladenen und teils explosiven Situationen führt.
Auch die Affäre zwischen Sophie und Ky wird intensiv und leidenschaftlich erzählt, ohne dabei ins Klischeehafte oder Übertriebene abzudriften. Dadurch wirken die Szenen authentisch und fügen sich stimmig in die Handlung ein.
Insgesamt greift der Roman hochaktuelle Fragen rund um Partnerschaft, Familie, Selbstbestimmung und weibliche Identität auf. Dabei werden gesellschaftliche Erwartungen kritisch hinterfragt und Denkanstöße gegeben, die noch lange nach der Lektüre nachwirken. Zusammen mit der atmosphärisch und bildhaft beschriebenen Kulisse der griechischen Insel entsteht ein Roman, der nicht nur hervorragend unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Für mich war Fünf Tage im Licht ein besonderes und sehr lesenswertes Leseerlebnis.
Jedem Kapitel ist die Beschreibung eines weiblichen Selbstporträts sowie dessen Bedeutung für die Erzählerin vorangestellt. Dadurch erhält man interessante kunsthistorische Einblicke, die die behandelten Themen auf einer zusätzlichen Ebene beleuchten. Man sollte sich darauf einlassen und die genannten Bilder gegebenenfalls online betrachten, um die Bezüge vollständig nachvollziehen zu können. Zwar kann dies den Lesefluss gelegentlich unterbrechen, ich persönlich habe es jedoch als bereichernde und ungewöhnliche Leseerfahrung empfunden.
Besonders gefallen haben mir die vielschichtigen und sehr unterschiedlichen weiblichen Charaktere. Zusätzliche Dynamik entsteht, als die Partner der Freundinnen auf der Insel eintreffen. Hier prallen verschiedene Lebensentwürfe, Erwartungen und Vorstellungen aufeinander, was immer wieder zu provokanten, spannungsgeladenen und teils explosiven Situationen führt.
Auch die Affäre zwischen Sophie und Ky wird intensiv und leidenschaftlich erzählt, ohne dabei ins Klischeehafte oder Übertriebene abzudriften. Dadurch wirken die Szenen authentisch und fügen sich stimmig in die Handlung ein.
Insgesamt greift der Roman hochaktuelle Fragen rund um Partnerschaft, Familie, Selbstbestimmung und weibliche Identität auf. Dabei werden gesellschaftliche Erwartungen kritisch hinterfragt und Denkanstöße gegeben, die noch lange nach der Lektüre nachwirken. Zusammen mit der atmosphärisch und bildhaft beschriebenen Kulisse der griechischen Insel entsteht ein Roman, der nicht nur hervorragend unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Für mich war Fünf Tage im Licht ein besonderes und sehr lesenswertes Leseerlebnis.