Fragile Freundschaft
„Fünf Tage im Licht“ von Rhiannon Lucy Cosslett begleitet einen Junggesellinnenabschied auf der griechischen Insel Sifnos. Erst nur die Frauen, nach 5 Tagen stoßen die Männer dazu. Sophie, eine junge Künstlerin, verbringt ihre Zeit auf der Insel nicht nur damit, ihre Freundin Alessia zu malen, sondern stürzt sich auch Hals über Kopf in eine Affäre mit dem Griechen Ky.
Immer wieder gibt es Einschübe zwischen den Kapiteln, es geht es um reale Kunstwerke, Fotografien und Darstellungen des weiblichen Körpers. Dadurch entstehen spannende Gedanken über Weiblichkeit, Körperbild, Mutterschaft, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Erwartungen an Frauen im Allgemeinen. Gleichzeitig passt das perfekt zu Sophie selbst, die versucht, zwischen ihrer Kunst und dem Kinderwunsch ihres Partners Greg, ihre eigene Identität zu finden.
Die Stimmung des Buches ist unglaublich greifbar: flirrende Hitze, endlose Sommertage, gutes Essen, glitzerndes Wasser und Gespräche, unter denen ständig etwas Ungesagtes mitschwingt.
Die Dynamik innerhalb der Freundinnnengruppe wirkt oft toxisch und verletzend. Gerade dieses Gefühl von Abhängigkeit, Konkurrenz und dem Wunsch nach Anerkennung macht die Beziehungen zwischen den Frauen so intensiv und realistisch.
Eine unterschwellige Unruhe zieht sich durch die gesamte Handlung. Bis irgendwann das mühsam aufrecht erhaltene Konstrukt ins Wanken gerät.
Der Schreibstil ist direkt, sinnlich und sehr beobachtend. Vieles passiert zwischen den Zeilen. Es gibt aber auch einige sehr deutliche spicy Szenen, die gut in den Kontext und zur aufgeladenen Stimmung passen.
Insgesamt ist „Fünf Tage im Licht“ für mich weit mehr als ein klassischer Sommerroman. Es ist ein atmosphärisches, kluges und zunehmend beklemmendes Buch über Freundinnenschaft, Klassenunterschiede und weibliche Identität.
Immer wieder gibt es Einschübe zwischen den Kapiteln, es geht es um reale Kunstwerke, Fotografien und Darstellungen des weiblichen Körpers. Dadurch entstehen spannende Gedanken über Weiblichkeit, Körperbild, Mutterschaft, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Erwartungen an Frauen im Allgemeinen. Gleichzeitig passt das perfekt zu Sophie selbst, die versucht, zwischen ihrer Kunst und dem Kinderwunsch ihres Partners Greg, ihre eigene Identität zu finden.
Die Stimmung des Buches ist unglaublich greifbar: flirrende Hitze, endlose Sommertage, gutes Essen, glitzerndes Wasser und Gespräche, unter denen ständig etwas Ungesagtes mitschwingt.
Die Dynamik innerhalb der Freundinnnengruppe wirkt oft toxisch und verletzend. Gerade dieses Gefühl von Abhängigkeit, Konkurrenz und dem Wunsch nach Anerkennung macht die Beziehungen zwischen den Frauen so intensiv und realistisch.
Eine unterschwellige Unruhe zieht sich durch die gesamte Handlung. Bis irgendwann das mühsam aufrecht erhaltene Konstrukt ins Wanken gerät.
Der Schreibstil ist direkt, sinnlich und sehr beobachtend. Vieles passiert zwischen den Zeilen. Es gibt aber auch einige sehr deutliche spicy Szenen, die gut in den Kontext und zur aufgeladenen Stimmung passen.
Insgesamt ist „Fünf Tage im Licht“ für mich weit mehr als ein klassischer Sommerroman. Es ist ein atmosphärisches, kluges und zunehmend beklemmendes Buch über Freundinnenschaft, Klassenunterschiede und weibliche Identität.