Fünf Tage voller Sehnsucht und Chaos

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„Fünf Tage im Licht“ von Rhiannon Lucy Cosslett hat mich vor allem mit seiner Atmosphäre überzeugt. Die griechische Insel, das Meer und die sommerliche Hitze waren so lebendig beschrieben, dass direkt Urlaubsfeeling aufkam. Gleichzeitig steckt deutlich mehr in der Geschichte als nur ein leichter Sommerroman.

Besonders spannend fand ich die Themen rund um Selbstfindung, Beziehungen und Kunst. Sophie war für mich eine greifbare Hauptfigur, deren Zweifel und innere Konflikte nachvollziehbar wirkten. Die kunsthistorischen Einschübe waren interessant, teilweise aber etwas zu ausführlich und haben den Lesefluss manchmal gebremst.

Trotz kleiner Schwächen mochte ich die intensive Stimmung und die Mischung aus Sommer, Emotionen und persönlicher Entwicklung sehr. Für mich ein atmosphärischer Roman, der definitiv im Kopf bleibt.