Kann man Kunst und Mutterschaft vereinen?
Sophie ist auf einer griechischen Insel mit ein paar Freudinnen, um einen Junggesellinnenabschied zu feiern. Doch statt ausgelassen zu feiern, nimmt sich Sophie Zeit, um ihre langjährige Beziehung zu Greg und die Liebe zur Kunst unter die Lupe zu nehmen. Greg ist nämlich, im Gegensatz zu Sophie, bereit um ein Kind zu bekommen. Sophie hat Kunst studiert, jobbt aber zurzeit in einem Museum. Irgendwas fehlt noch, um richtig durchzustarten. Abwechselnd werden kapitelweise spannende Geschichten bekannter Malerinnen und ihrer Rolle in der Kunst und Mutterschaft eingebunden, was Sophies Ängste perfekt widerspiegelt. Was sich allerdings anfangs als ein feministischer Appel anfühlt, flacht aber zunehmend ab. Alles in allem ist es ein funkensprühender Sommerroman, denn es knistert nicht nur zwischen Sophie und dem schönen Griechen Ky, sondern auch zwischen den Freundinnen.