Kunst trifft Sommerroman
Wer denkt, er bekommt bei „5 Tage im Licht“ einen einfachen Trivialroman, wird schnell eines besseren belehrt. Die Grundgeschichte ist typisch für einen leichten Sommerroman. Vier junge Frauen, die zum Junggesellinnenabschied 5 Tage alleine auf einer griechischen Insel verbringen, bevor ihre jeweiligen Partner nachkommen. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei nicht auf der zukünftigen Braut, sondern auf einer ihrer Begleiterinnen, Sophie einer angehenden Malerin. Sophie ist in ihrer Beziehung mit ihrem Freund Greg nicht glücklich. Er setzt sie mit seinem Kinderwunsch unter Druck, während sie befürchtet, dass die Mutterschaft ihr die Zeit zum Malen und sich beruflich entfalten nehmen würde. Und so kommt es, dass sich Sophie in den 5 männerlosen Tagen nicht nur in den Tavernenbesitzer Ky verliebt, sondern auch eine leidenschaftliche Affäre mit ihm beginnt. Dabei gerät ihr ganzes bisheriges Leben ins Wanken.
Ein oft tiefgründiger Roman über Freundschaft, Beziehungen, Erwartungen vom Leben, Klassen- und Herkunftsunterschiede und vor allem das Bild der Frau. Hierbei werden anhand realer Werke immer wieder Ausflüge in die Welt der Kunst gemacht, in denen Sophie die Werke verschiedener Künstlerinnen und deren Bedeutung für sie selbst Revue passieren lässt. Diese Passagen sind losgelöst von der Geschichte und auch der gerade passierenden Zeitachse, weswegen sie leider von der Geschichte ablenken und das Leseerlebnis etwas ins Holpern bringen.
Auch das Cover verrät nicht viel über die Handlung und würde für mich eigentlich einen klassischen trivialen Sommerroman erwarten lassen.
Alles in allem ein ganz gelungener Roman, der vor allem zum Nachdenken über die Weiblichkeit und die Bedeutung von weiblichen Künstlerinnen in der Geschichte und Entwicklung der Kunst einlädt. Wer sich für Kunst interessiert, findet in diesem Roman sicherlich das ein oder andere Werk, dass lohnenswert ist und teilt bei dem ein oder anderen Werk vielleicht auch den Blick der Protagonistin Sophie.
Ein oft tiefgründiger Roman über Freundschaft, Beziehungen, Erwartungen vom Leben, Klassen- und Herkunftsunterschiede und vor allem das Bild der Frau. Hierbei werden anhand realer Werke immer wieder Ausflüge in die Welt der Kunst gemacht, in denen Sophie die Werke verschiedener Künstlerinnen und deren Bedeutung für sie selbst Revue passieren lässt. Diese Passagen sind losgelöst von der Geschichte und auch der gerade passierenden Zeitachse, weswegen sie leider von der Geschichte ablenken und das Leseerlebnis etwas ins Holpern bringen.
Auch das Cover verrät nicht viel über die Handlung und würde für mich eigentlich einen klassischen trivialen Sommerroman erwarten lassen.
Alles in allem ein ganz gelungener Roman, der vor allem zum Nachdenken über die Weiblichkeit und die Bedeutung von weiblichen Künstlerinnen in der Geschichte und Entwicklung der Kunst einlädt. Wer sich für Kunst interessiert, findet in diesem Roman sicherlich das ein oder andere Werk, dass lohnenswert ist und teilt bei dem ein oder anderen Werk vielleicht auch den Blick der Protagonistin Sophie.