Lesehighlight
Fünf Tage im Licht ist eines dieser Bücher, bei denen ich gut verstehen kann, warum die Meinungen so unterschiedlich ausfallen. Für mich war es allerdings ein echtes Highlight und ein klares Fünf Sterne Buch. Es war genau die Art von Roman, die ich im Moment besonders gerne lese.
Im Mittelpunkt steht Sophie, eine Künstlerin, die in ihrer Beziehung unter Druck steht. Ihr Freund wünscht sich ein Kind, sie selbst ist sich aber ziemlich sicher, dass sie keine Mutter werden möchte. Sie hat Angst, dass ein Kind das Ende ihrer künstlerischen Arbeit bedeuten würde. Außerdem erlebt sie durch ihre Schwester, wie viel Care Arbeit Frauen oft übernehmen müssen.
Gemeinsam mit drei wohlhabenden Freundinnen reist Sophie zu einem Junggesellinnenabschied auf eine griechische Insel. Die ersten Tage verbringen die Frauen allein, bevor die Männer nachkommen. Dort lernt Sophie den Einheimischen Kai kennen und beginnt eine Affäre. Viel mehr passiert auf Handlungsebene eigentlich nicht. Stattdessen begleitet man Sophie durch ihre Gedanken, Gefühle und inneren Konflikte. Auch die Dynamik innerhalb der Freundinnengruppe spielt eine wichtige Rolle und spitzt sich im Laufe der Geschichte immer weiter zu.
Besonders begeistert hat mich, wie eng Kunst mit der Geschichte verbunden ist. Sophie ist Malerin und ihre kreative Arbeit begleitet den gesamten Roman. Dazwischen gibt es immer wieder kurze Kapitel über reale Künstlerinnen und eines ihrer Werke. Sophie setzt sich mit deren Leben auseinander und zieht Verbindungen zu ihrem eigenen. Diese Einschübe fand ich besonders gelungen, weil sie Themen wie Kunst, Mutterschaft, Klassismus, den weiblichen Körper, weibliches Begehren und den männlichen Blick auf Frauen aufgreifen und zum Nachdenken anregen.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und die Sprecherin hat die Geschichte großartig gelesen. Trotzdem hätte ich bei den Kapiteln über die Künstlerinnen gerne öfter angehalten, um mehr über sie und ihre Werke nachzulesen. Deshalb freue ich mich, das Buch auch als Printausgabe zu haben, denn einige der genannten Künstlerinnen möchte ich mir unbedingt noch genauer ansehen.
Fünf Tage im Licht ist ein ruhiger, atmosphärischer Sommerroman, der Lust auf Griechenland macht und gleichzeitig viele wichtige Fragen über Kunst, Mutterschaft und das Leben von Frauen stellt. Wer charaktergetriebene Geschichten, feministische Themen und eine langsam eskalierende Gruppendynamik mag, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben. Für mich war es ein klares Fünf Sterne Buch.
Im Mittelpunkt steht Sophie, eine Künstlerin, die in ihrer Beziehung unter Druck steht. Ihr Freund wünscht sich ein Kind, sie selbst ist sich aber ziemlich sicher, dass sie keine Mutter werden möchte. Sie hat Angst, dass ein Kind das Ende ihrer künstlerischen Arbeit bedeuten würde. Außerdem erlebt sie durch ihre Schwester, wie viel Care Arbeit Frauen oft übernehmen müssen.
Gemeinsam mit drei wohlhabenden Freundinnen reist Sophie zu einem Junggesellinnenabschied auf eine griechische Insel. Die ersten Tage verbringen die Frauen allein, bevor die Männer nachkommen. Dort lernt Sophie den Einheimischen Kai kennen und beginnt eine Affäre. Viel mehr passiert auf Handlungsebene eigentlich nicht. Stattdessen begleitet man Sophie durch ihre Gedanken, Gefühle und inneren Konflikte. Auch die Dynamik innerhalb der Freundinnengruppe spielt eine wichtige Rolle und spitzt sich im Laufe der Geschichte immer weiter zu.
Besonders begeistert hat mich, wie eng Kunst mit der Geschichte verbunden ist. Sophie ist Malerin und ihre kreative Arbeit begleitet den gesamten Roman. Dazwischen gibt es immer wieder kurze Kapitel über reale Künstlerinnen und eines ihrer Werke. Sophie setzt sich mit deren Leben auseinander und zieht Verbindungen zu ihrem eigenen. Diese Einschübe fand ich besonders gelungen, weil sie Themen wie Kunst, Mutterschaft, Klassismus, den weiblichen Körper, weibliches Begehren und den männlichen Blick auf Frauen aufgreifen und zum Nachdenken anregen.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und die Sprecherin hat die Geschichte großartig gelesen. Trotzdem hätte ich bei den Kapiteln über die Künstlerinnen gerne öfter angehalten, um mehr über sie und ihre Werke nachzulesen. Deshalb freue ich mich, das Buch auch als Printausgabe zu haben, denn einige der genannten Künstlerinnen möchte ich mir unbedingt noch genauer ansehen.
Fünf Tage im Licht ist ein ruhiger, atmosphärischer Sommerroman, der Lust auf Griechenland macht und gleichzeitig viele wichtige Fragen über Kunst, Mutterschaft und das Leben von Frauen stellt. Wer charaktergetriebene Geschichten, feministische Themen und eine langsam eskalierende Gruppendynamik mag, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben. Für mich war es ein klares Fünf Sterne Buch.