Perfekter Sommerroman

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valeska Avatar

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Mir hat „Fünf Tage im Licht“ sehr gut gefallen und für mich ist das jetzt schon der Sommerroman 2026. Das Buch vereint für mich ganz viele Themenfelder auf eine ganz besondere sommerliche Leichtigkeit. Es geht um Dynamiken in Freundschaft, Klassenunterschiede, Feminismus, weibliche Sexualität, Kinderwunsch und ganz viel Kunst.

Die Protagonistin Sophie ist selbst Künstlerin. Mit ihren drei Freundinnen Alessia, Iris und Helena verbringt sie eine Woche in einem Ferienhaus in Griechenland, um den Junggesellinnenabschied von Helena zu feiern. Die vier verbindet eine Freundschaft mit vielen unausgesprochen Konflikten. Während der Reise beginnt Sophie ein Aktportrait von Alessia anzufertigen. Außerdem beginnt sie eine hemmungslose Affäre mit dem griechischen Tavernenbesitzersohn Ky. Nach 5 Tagen Mädelsurlaub kommen die Partner der Frauen und ab da beginnt die Geschichte Fahrt aufzunehmen.

Jedes Kapitel wird unterbrochen durch eine Schilderung von Sophie zu einem Akt oder Selbstporträt einer bekannten Künstlerin. Wir erfahren mehr darüber, wie Paula Modersohn-Becker, Frida Kahlo oder Louise Bourgeoise Einfluss aus Sophies Leben und Kunst hatten. Dadurch erfahren wir noch mehr, was die Frau bewegt und auch, was sie nach der Reise erlebt hat. Gerade diese Einschübe haben mir sehr gut gefallen.

Das Buch ist wirklich eine absolute Leseempfehlung und sollte diesen Sommer nicht als Urlaubslektüre fehlen.