Sommerroman
„Fünf Tage im Licht“ konnte mich auf vielen Ebenen überzeugen. Das Cover verspricht ja schon sommerliche Lektüre und dieser sprachlich herausragende Roman fängt das Setting auf der griechischen Insel und die hitzige Atmosphäre auch so gut ein, dass das Buch der perfekte Sommerroman ist. Inhaltlich geht es um die junge Malerin Sophie, die für einen Junggesellinnenabschied zusammen mit einer Gruppe Freundinnen auf einer griechischen Insel ist. Während ihr Partner, der erst später anreist, noch nicht angekommen ist, beginnt sie eine Affäre mit einem anderen, einheimischen, Mann. Außerdem bittet ihre Freundin Sophie, ein Aktportrait von ihr zu malen. Die Haupthandlung wechselt sich mit Kapiteln ab, die mit Selbstportraits bekannter Künstlerinnen überschrieben sind, die Sophie in diesen Abschnitten direkt anspricht.
„Fünf Tage im Licht“ behandelt wichtige Themen, wie den männlichen Blick in der Kunst und weibliche Selbstbestimmung in einer patriarchal geprägten Welt. Auch das Beziehungskonstrukt und die Konflikte innerhalb der Freundinnengruppe waren gründlich ausgearbeitet. Die Hauptfigur war mir nicht immer sympathisch, aber komplex und interessant geschrieben, und ich mochte die gedankenreichen Ausführungen, die über den Ansatz von Kunst und Körper gesellschaftliche Relevanz beschreiben.
„Fünf Tage im Licht“ behandelt wichtige Themen, wie den männlichen Blick in der Kunst und weibliche Selbstbestimmung in einer patriarchal geprägten Welt. Auch das Beziehungskonstrukt und die Konflikte innerhalb der Freundinnengruppe waren gründlich ausgearbeitet. Die Hauptfigur war mir nicht immer sympathisch, aber komplex und interessant geschrieben, und ich mochte die gedankenreichen Ausführungen, die über den Ansatz von Kunst und Körper gesellschaftliche Relevanz beschreiben.