Zehn Tage, die ein Leben verschieben

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meisje25 Avatar

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Das Buch handelt von 10 Tagen im Leben der Künstlerin Sophie Evans, auf denen sie zunächst 5 Tage mit ihrer Freundin Helena und deren Freundinnen eine Art Junggesellinnenurlaub auf einer Insel in Griechenland verbringen.
Während dieser 5 Tage beginnt sie eine heftige Affäre mit Ky, einem "local". Die Geschichte gipfelt mit der Zureise der Partner nach den ersten 5 Tagen.
Die Autorin verbindet in dem Roman verschiedene Themen geschickt miteinander, u.a. Selbstportraits von Künstlerinnen, die Geschichte der Anerkennung von diesen, die Rolle der Frau und die Verbindung der tranditionellen Rollenbilder (Mutterschaft) mit einer Künsterlinnenlaufbahn. Des weiterin flechtet sie geschickt noch Klassenunterschiede, sowie Care-Tatigkeiten fpr Menschen mit Behinderung ein.
Als Kunsthistoriker fand ich natürlich die Reflektion der Aktzeptanz von Künsterlinnen sehr spannend. Ein ganz neuer Blickwinkel, wie ich fand.
Sophie als Ich-Erzählerin ist teilweise schwer zugänglich, auf der anderen Seite aber verstand ich sie auch sehr gut. Den Aufbau der Geschichte mit den Einflechtungen von Kunstwerken fand ich gut, allerdings hat mir in der Mitte ein wenig die Spannung gefehlt, da ich nicht so genau wusste, wohin die Reise geht.
Das Ende fand ich allerdings wieder gut und mochte auch die Auflösung des Impacts dieser 10 Tage auf Sophie. Das war unaufgeregt, realistisch und authentisch.