Zwischen Sommerhitze und Selbstfindung
Fünf Tage im Licht“ spielt vor der traumhaften Kulisse der griechischen Insel Sifnos und verbindet Sommerurlaub, Freundschaft, Kunst und eine verbotene Affäre miteinander. Vier Freundinnen verbringen gemeinsam die letzten Tage vor einer Hochzeit auf der Insel, bevor ihre Partner nachreisen. Im Mittelpunkt steht die Malerin Sophie, die die Zeit fernab ihres Freundes Greg genießt – besonders, weil dessen Kinderwunsch zunehmend Druck auf ihre Beziehung ausübt. Als sie dem geheimnisvollen Griechen Ky begegnet, beginnt eine leidenschaftliche Affäre, die immer intensiver wird und Sophie emotional völlig aus der Bahn wirft. Parallel arbeitet sie an einem Aktporträt ihrer Freundin Alessia, wodurch zusätzlich Spannungen innerhalb der Freundesgruppe entstehen.
Der Roman lebt vor allem von seiner sommerlichen Atmosphäre. Die Beschreibungen der Hitze, des Meeres und der trägen Tage auf Sifnos erzeugen ein echtes Urlaubsgefühl und machen Lust auf Sonne und Meer. Besonders gelungen ist außerdem die Darstellung von Sophies innerem Konflikt zwischen Freiheit, Erwartungen und Selbstverwirklichung.
Allerdings fiel es mir insgesamt schwer, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Vieles wirkt stellenweise etwas wirr und sprunghaft erzählt. Nach jedem Kapitel spricht Sophie über Selbstporträts anderer Künstlerinnen und was diese in ihr auslösen – ein interessanter Ansatz, der aber den Lesefluss teilweise unterbricht und die Handlung eher unübersichtlich wirken lässt. Auch die Dynamik zwischen den Figuren blieb für mich manchmal schwer greifbar.
Trotz spannender Themen wie Freundschaft, weiblicher Selbstfindung und emotionaler Abhängigkeit konnte mich die Geschichte daher nicht komplett überzeugen. Die Atmosphäre war stark, die Handlung insgesamt aber etwas chaotisch erzählt.
Der Roman lebt vor allem von seiner sommerlichen Atmosphäre. Die Beschreibungen der Hitze, des Meeres und der trägen Tage auf Sifnos erzeugen ein echtes Urlaubsgefühl und machen Lust auf Sonne und Meer. Besonders gelungen ist außerdem die Darstellung von Sophies innerem Konflikt zwischen Freiheit, Erwartungen und Selbstverwirklichung.
Allerdings fiel es mir insgesamt schwer, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Vieles wirkt stellenweise etwas wirr und sprunghaft erzählt. Nach jedem Kapitel spricht Sophie über Selbstporträts anderer Künstlerinnen und was diese in ihr auslösen – ein interessanter Ansatz, der aber den Lesefluss teilweise unterbricht und die Handlung eher unübersichtlich wirken lässt. Auch die Dynamik zwischen den Figuren blieb für mich manchmal schwer greifbar.
Trotz spannender Themen wie Freundschaft, weiblicher Selbstfindung und emotionaler Abhängigkeit konnte mich die Geschichte daher nicht komplett überzeugen. Die Atmosphäre war stark, die Handlung insgesamt aber etwas chaotisch erzählt.