Ernst, humorvoll und wunderbar menschlich

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_justme Avatar

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Schon die ersten Seiten haben mich vor allem durch die sehr menschliche und einfühlsame Darstellung seiner Figuren angesprochen. Whit kämpft mit seiner Trauer und muss trotz seiner Selbstzweifel das Werk seiner frau vollenden. Besonders interessant finde ich, wie unterschiedlich Trauer und Überforderung hier zum Ausdruck kommen. Er versucht zu funktionieren und allem gerecht zu werden, dabei wird deutlich, wie schwer ihm selbst vermeintlich einfache Dinge fallen. Dieses Gefühl er Überforderung und der Schwere kann denk ich jeder, der schon mal harte Zeiten durch gemacht hat, nachvollziehen. Aber trotz des ernsten Themas hat die Geschichte einen überraschend humorvollen Ton. Auch das Setting mit der gemütlichen Kleinstadt, der außergewöhnlichen Schulbibliothek und dem Café hat mir ausgesprochen gut gefallen. Man fühlt sich schnell mit dem Ort und den Menschen verbunden. Die Leseprobe macht mich auf jeden Fall neugierig. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich hier eine Geschichte entwickelt, die gleichzeitig berührt, zum Nachdenken anregt und einen immer wieder zum Schmunzeln bringt.