Ein klarer Blick auf Strukturen, die viele kennen
Mor gefällt, dass Barbara Blaha keinen theoretischen Einstieg gewählt hat, sondern sehr persönlich beginnt. Diese Offenheit schafft Nähe und Vertrauen. Man spürt sofort, dass die Autorin nicht über ein abstraktes Thema schreibt, sondern über Erfahrungen und Beobachtungen, die sie selbst geprägt haben.
Zahlen, Studien und Beispiele werden so eingebettet, dass sie den Text tragen, ohne ihn zu dominieren. Besonders überzeugend ist, wie Blaha aufzeigt, dass viele Situationen, die im Alltag oft als Einzelfälle oder persönliche Schwächen abgetan werden, Teil grösserer gesellschaftlicher Muster sind. Das Lesen regt an, eigene Erfahrungen neu einzuordnen und bekannte Bilder zu hinterfragen.
Die Leseprobe macht neugierig auf den weiteren Verlauf, weil sie nicht bei der Beschreibung von Problemen stehen bleibt, sondern ankündigt, auch über Wege nach vorne zu sprechen. Ich erwarte ein Buch, das Zusammenhänge verständlich macht, ohne zu vereinfachen, und das Leserinnen und Leser dazu bringt, genauer hinzuschauen und bestehende Selbstverständlichkeiten zu überdenken.
Zahlen, Studien und Beispiele werden so eingebettet, dass sie den Text tragen, ohne ihn zu dominieren. Besonders überzeugend ist, wie Blaha aufzeigt, dass viele Situationen, die im Alltag oft als Einzelfälle oder persönliche Schwächen abgetan werden, Teil grösserer gesellschaftlicher Muster sind. Das Lesen regt an, eigene Erfahrungen neu einzuordnen und bekannte Bilder zu hinterfragen.
Die Leseprobe macht neugierig auf den weiteren Verlauf, weil sie nicht bei der Beschreibung von Problemen stehen bleibt, sondern ankündigt, auch über Wege nach vorne zu sprechen. Ich erwarte ein Buch, das Zusammenhänge verständlich macht, ohne zu vereinfachen, und das Leserinnen und Leser dazu bringt, genauer hinzuschauen und bestehende Selbstverständlichkeiten zu überdenken.