Ehrlich und faktenbasiert
Feminismus, so zumindest meine Einschätzung, ist für alle Menschen. Er fördert Gleichberechtigung und Gerechtigkeit für alle Geschlechter, wodurch Diskriminierung und Stereotype abgebaut werden. Er sorgt für fairere Arbeitsbedingungen und eine gerechtere Bezahlung. Eine inklusivere Gesellschaft führt zu mehr Vielfalt, besseren Beziehungen und weniger Gewalt.
Es ist also kein Wunder, dass ich Barbara Blahas Buch Funkenschwestern – Wie Feminismus alles besser macht unbedingt haben wollte. Der Untertitel allein entspricht absolut meiner Überzeugung. Barbara Blaha ist keine Unbekannt. Sie ist eine politische Influencerin aus Österreich und engagierte Kämpferin gegen soziale Ungerechtigkeit. Sie weiß, wovon sie schreibt und spricht. Das Buch ist Mitte Februar bei Styria Buchverlage erschienen.
Ich zitiere selten den Klappentext, aber hier mache ich gerne eine Ausnahme, denn zwei Aussagen von dort, setzen Erwartungen. „Hier wird gezündelt!“ und „Barbara Blaha schreibt mit kompromissloser Präzision und der Wut einer Frau, die nichts mehr hinnimmt.“ Damit wäre zumindest die Messlatte durchaus hochgelegt.
Die Autorin, das vorweg, nutzt im Buch viele Zahlen, Daten und Fakten und damit kann sie überzeugen. Thematisch befasst sich das Buch mit dem Patriachart als solchem und dann auch dem Frauenbild im Speziellen. Mangelndes Zutrauen, weniger Gehalt, weniger Zeit, mehr Gefahr, Liebe und dem Wandel durch taffe Frauen. Sieben harte und ehrliche Kapitel, in dem die Autorin auch das eigene Leben als Quelle heranzieht. Es ist nicht schön und doch kann es eben schön werden. Wir müssen nur alle wollen und das heiß zumindest für Männer, Opfer bringen. Schlussendlich wurde für mich zu wenig gezündelt und es fehlt das Kompromisslose. Präzise und wütend, und das völlig zurecht, ist die Autorin aber.
Sprachlich holt uns die Autorin wirklich gut ab. Man wird quasi an die Hand genommen und durch das Buch geführt. Zahlen, Geschichte, aktuelles und zukünftiges, da ist viel drin und das ist wirklich gut verpackt. Die Autorin ist dabei nie abgehoben, sondern nimmt alle mit. Sie lebt und arbeitet, wie sie die Veränderung haben will. Für alle. Ich hoffe auf einen zweiten Band, der uns dann zeigt, was wir schlussendlich viel schneller erreicht haben. Ich weiß aber auch, dass es nur ein Wunsch ist.
Fazit: Funkenschwestern – Wie Feminismus alles besser macht von Barbara Blaha ist ein ehrliches Buch einer wütenden Autorin. Ihr Ziel: Die Welt für alle besser machen. Ein hehres Ziel und leider werden Privilegien aufgegeben und das Patriachart zerschlagen werden müssen. Manchmal hätte ich mir mehr Zündeln und mehr Kompromisslosigkeit gewünscht. Zahlen, Fakten und Ehrlichkeit sind aber gleichwertige Waffen.
Es ist also kein Wunder, dass ich Barbara Blahas Buch Funkenschwestern – Wie Feminismus alles besser macht unbedingt haben wollte. Der Untertitel allein entspricht absolut meiner Überzeugung. Barbara Blaha ist keine Unbekannt. Sie ist eine politische Influencerin aus Österreich und engagierte Kämpferin gegen soziale Ungerechtigkeit. Sie weiß, wovon sie schreibt und spricht. Das Buch ist Mitte Februar bei Styria Buchverlage erschienen.
Ich zitiere selten den Klappentext, aber hier mache ich gerne eine Ausnahme, denn zwei Aussagen von dort, setzen Erwartungen. „Hier wird gezündelt!“ und „Barbara Blaha schreibt mit kompromissloser Präzision und der Wut einer Frau, die nichts mehr hinnimmt.“ Damit wäre zumindest die Messlatte durchaus hochgelegt.
Die Autorin, das vorweg, nutzt im Buch viele Zahlen, Daten und Fakten und damit kann sie überzeugen. Thematisch befasst sich das Buch mit dem Patriachart als solchem und dann auch dem Frauenbild im Speziellen. Mangelndes Zutrauen, weniger Gehalt, weniger Zeit, mehr Gefahr, Liebe und dem Wandel durch taffe Frauen. Sieben harte und ehrliche Kapitel, in dem die Autorin auch das eigene Leben als Quelle heranzieht. Es ist nicht schön und doch kann es eben schön werden. Wir müssen nur alle wollen und das heiß zumindest für Männer, Opfer bringen. Schlussendlich wurde für mich zu wenig gezündelt und es fehlt das Kompromisslose. Präzise und wütend, und das völlig zurecht, ist die Autorin aber.
Sprachlich holt uns die Autorin wirklich gut ab. Man wird quasi an die Hand genommen und durch das Buch geführt. Zahlen, Geschichte, aktuelles und zukünftiges, da ist viel drin und das ist wirklich gut verpackt. Die Autorin ist dabei nie abgehoben, sondern nimmt alle mit. Sie lebt und arbeitet, wie sie die Veränderung haben will. Für alle. Ich hoffe auf einen zweiten Band, der uns dann zeigt, was wir schlussendlich viel schneller erreicht haben. Ich weiß aber auch, dass es nur ein Wunsch ist.
Fazit: Funkenschwestern – Wie Feminismus alles besser macht von Barbara Blaha ist ein ehrliches Buch einer wütenden Autorin. Ihr Ziel: Die Welt für alle besser machen. Ein hehres Ziel und leider werden Privilegien aufgegeben und das Patriachart zerschlagen werden müssen. Manchmal hätte ich mir mehr Zündeln und mehr Kompromisslosigkeit gewünscht. Zahlen, Fakten und Ehrlichkeit sind aber gleichwertige Waffen.