Ein Plädoyer für mehr Artenvielfalt im eigenen Garten

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lorireads Avatar

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Jasmin Schreiber ist für mich mittlerweile eine Garantin für ein gutes Buch geworden. Egal ob Sachbuch oder Roman, ihr gelingt irgendwie jedes Genre und sie schafft es direkt, das Interesse für ein Thema zu wecken. So auch bei ihrem neuen Buch "Gärtnern für die Artenvielfalt", ein Thema, das mich sowieso sehr interessiert.
Den Aufbau fand ich gut gewählt, die einzelnen Abschnitte nicht zu kurz und nicht zu lang und durch die vielen Bilder, Zeichnungen und Infoboxen hatte ich hier absolut nicht das Gefühl, ein ödes Sachbuch zu lesen, sondern habe mich stets gut unterhalten gefühlt. Was ich aber vor allem toll fand war die Leidenschaft der Autorin für naturnahes Gärtnern, die in jedem Satz mitschwingt und diesem Thema erst so richtig viel Leben einhaucht. Die anschaulichen Beispiele aus ihren drei eigenen, ganz unterschiedlichen Gärten fand ich ebenfalls toll.
Man bekommt hier einen umfassenden Eindruck vom naturnahen Gärtnern, viele spannende Ideen und wertvolle Tipps und oft bereits einen anschaulichen Leitfaden, wie man seine eigenen Projekte starten kann - ob im eigenen Garten oder doch eher auf dem Balkon. Was ich dennoch toll gefunden hätte, wären ein paar Skizzen oder sogar Bilder mit Beispielen gewesen, wie so ein naturnaher Garten in der Zusammenschau aus Blühflächen, Beeten, Gehölzen, Trockenmauer, Kompost und Co. aussehen kann, um noch mehr Gefühl für gute Aufteilungen und die richtige Mischung zu bekommen. Aber gleichzeitig hat mir auch die Botschaft am Ende gut gefallen: es muss nicht direkt perfekt sein und alles auf einmal umgesetzt werden, sondern man kann einfach mal an einer Stelle starten und alles andere kommt dann nach und nach!