Aufbruchsstimmung mit emotionalem Zugang.

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aerdna Avatar

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Gekommen, um zu bleiben ist sehr persönlich geschrieben und hat mich so berührt, dass ich es zeitweise erst wieder aus der Hand legen musste. Es ist eine Geschichte von Aufbruch, die Spaß macht, neugierig macht, etwas sehnsüchtig und wehmütig Lust, selbst loszulegen.
Und es ist auch eine Geschichte über allzu menschliches. Generationenkonflikte, Umbrüche, Brüche. Ich würde fast so weit gehen, zu sagen, dass es inspirierend für Eltern sein kann. Denn hier ist gut zu sehen, was passiert, wenn man seinen Nachwuchs verplant, anstatt mit ihm gemeinsam zu planen. Sehr berührend, dass die Menschen, es sich oft selbst so schwer machen.
Die Leseprobe ist mir etwas zu kurz, ich hätte mir hier einen Zusammenschnitt aus mehreren Teilen des Buchs besser vorstellen können, denn so kommt nur der doch recht schwere und belastende emotionale Start zum Tragen - ich habe aber die Vermutung, dass es im späteren Teil noch sehr viel mehr zu bieten hat.
Ich jedenfalls bin durchaus neugierig und gespannt und ein bisschen sehnsüchtig-neidisch.
Das Cover gefällt mir. Passt inhaltlich ganz offensichtlich zum Thema und zeigt eine sympathische Autorin. Damit zeigt es auch klar, was dieses Buch ist: eine autobiografische, also naturgemäß Ich-bezogene, Erzählung; aus der man vielleicht etwas lernen, sich inspirieren lassen kann. Ich würd's lesen.