Mehr Wald, weniger Müssen. Vom Bleiben und Wurzeln schlagen.
Schon der erste Satz des Buches hat mich abgeholt: "Wer immer mehr will, wird nie genug bekommen." Und genau darum geht es in "Gekommen, um zu bleiben". Nicht höher, schneller weiter, sondern bewusster, ruhiger, echter. Madeleine Becker erzählt von ihrem Umzug auf einen alten Hof in der STeiermark, von der Ankunft im Haus im Wald und vom Mut, sich für ein Leben zu entscheiden, dass gegen die Anforderungen in einer Leistungsgesellschaft stehen und auf Verbundenheit basiert.
Was mich besonders berührt hat, war ihre spürbare Liebe zu diesem magischen Ort. Zwischen Hühnern, Schweinen, Kühen und Katzen und auch Renovierungschaos, Schlamm und Generationskonflikten entsteht eine ganz eigene Oase. Es ist nicht alles so idyllisch, aber eben das macht es authentisch. Rückschläge, Zweifel und Überforderungen haben in diesem Buch genauso Raum wie traumhaft schöne Landliebe-Momente und Glück.
Beckers Schreibstil ist warm, ehrlich und nahbar, genau wie ich es erwartet hatte. Hier ist nichts inszeniert, sondern alles echt. Ich musste beim Lesen auch viel selbst über meinen eigenen Umgang mit Natur, Umwelt und Tieren nachdenken und, ob Selbstversorgung und das Leben im eigenen Tempo leben nicht vielleicht auch meine kleine Oase sein kann. Es klingt einfach zu traumhaft, auch wenn es ab und zu auch Rückschläge gibt.
Insgesamt gefällt mir auch die Gestaltung mit Illustrationen, vielen Fotos, einer Playlist und QR-Codes zu Zusatzmaterial. Ich fand es sehr inspirierend als Buch über Neuanfang und Verwurzelung. Es macht Lust auf Frühling und Sommer und darauf, dass man weniger muss und mehr sein sollte. Wer weiß, vielleicht entgehe ich dem Stadttrubel ja auch mal für eine längere Zeit :)
Was mich besonders berührt hat, war ihre spürbare Liebe zu diesem magischen Ort. Zwischen Hühnern, Schweinen, Kühen und Katzen und auch Renovierungschaos, Schlamm und Generationskonflikten entsteht eine ganz eigene Oase. Es ist nicht alles so idyllisch, aber eben das macht es authentisch. Rückschläge, Zweifel und Überforderungen haben in diesem Buch genauso Raum wie traumhaft schöne Landliebe-Momente und Glück.
Beckers Schreibstil ist warm, ehrlich und nahbar, genau wie ich es erwartet hatte. Hier ist nichts inszeniert, sondern alles echt. Ich musste beim Lesen auch viel selbst über meinen eigenen Umgang mit Natur, Umwelt und Tieren nachdenken und, ob Selbstversorgung und das Leben im eigenen Tempo leben nicht vielleicht auch meine kleine Oase sein kann. Es klingt einfach zu traumhaft, auch wenn es ab und zu auch Rückschläge gibt.
Insgesamt gefällt mir auch die Gestaltung mit Illustrationen, vielen Fotos, einer Playlist und QR-Codes zu Zusatzmaterial. Ich fand es sehr inspirierend als Buch über Neuanfang und Verwurzelung. Es macht Lust auf Frühling und Sommer und darauf, dass man weniger muss und mehr sein sollte. Wer weiß, vielleicht entgehe ich dem Stadttrubel ja auch mal für eine längere Zeit :)