Ein Plot entgegen den Stereotypen?

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leaost Avatar

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Mit "Gelbe Monster" hat die Autorin einen Titel gewählt, der direkt meine Aufmerksamkeit erregt hat: ungewöhnlich, mysteriös und damit vielversprechend!
In den ersten Absätzen wird der Leser schnell an den fortschreitenden, kurzweiligen Schreibstil der Autorin herangeführt, der micht direkt in die Geschichte gezogen hat. Charlie, die Hauptfigur, nimmt uns mit in ihre Welt, die geprägt ist von Herausforderungen im Umgang mit ihren eigenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen, dem Wunsch, sich zu ändern, und der Ernüchterung, wenn sich die Erkenntnis einstellt, dass sich dies nicht realisieren lässt. Durch die zunächst indirekten Andeutungen auf Charlies Beziehung zu Valentin lassen sich bereits in der Leseprobe atypische Züge der jungen Frau vermuten, die entgegen den stereotypischen weiblichen Handlungsweisen gehen.
Die Leseprobe verspricht damit einen Roman, in dem der Leser in den Bann von Charlies vielschichtigem Charakter gezogen wird. Ich konnte sie nicht beiseite lesen und möchte unbedingt erfahren, wie es weitergeht!