Ein schlechter Mensch?
Das Buchcover wirkt sehr modern, witzig und jugendlich … für mich ein Eyecatcher. Ich wollte sofort wissen, welche Geschichte hinter dem Cover steckt. Das Thema „Aggression“ lässt sich gut erahnen.
Die Autorin schreibt sehr flüssig und leicht verständlich – ihr Schreibstil ist sehr klar und angenehm zu lesen.
Charlie ist eine junge Frau, die gerade dabei ist, ihren PhD in Mathematik zu machen. Sie ist also eine kluge Frau, die mit der Wahl ihrer Studienrichtung nicht den gesellschaftlichen Normen bezüglich weiblicher Berufswahl bzw. -wünschen folgt, was sie besonders macht und herausstechen lässt. Doch statt sich ihrer besonderen Stellung bewusst und stolz darauf zu sein und mit Selbstbewusstsein durchs Leben zu gehen, ist sie unsicher, findet sich hässlich und glaubt, dumm auszusehen. Charlies Charakter wird sehr widersprüchlich und damit authentisch gezeichnet. Wer kennt solche Widersprüchlichkeiten nicht aus seinem eigenen Leben? Außerdem konstruiert die Widersprüchlichkeit einen Zustand, der Spannung in die Geschichte bringt: Wie wird sie in verschiedenen Situationen reagieren? Kann sie wirklich gewalttätig werden? Zieht sie das Anti-Aggressionstraining durch? …
In der Leseprobe, finde ich, lässt die Autorin die Aggressivität der Protagonistin leicht, aber nicht deutlich durchblicken. Als ihre Freundin Ella z. B. nicht wie gewünscht auf ihre neue Bekanntschaft Valentin reagiert, spult Charlie sofort eine Liste mit Tiraden gegen Ella im Kopf ab. Bleibt es bei diesen gedanklichen Angriffen gegen ihre Freundin oder kommt da noch mehr? Warum ignoriert ihre Freundin sie mehr oder weniger? Und die Frage, die gleich zu Beginn aufgeworfen wird … Was ist mit Charlie selbst passiert? Woher kommt das blaue Auge? Wer hat sie so zugerichtet? gilt es auch noch zu klären.
Ich glaube, das Buch hält viele Fragezeichen und dunkle Flecken, die es aufzuklären gilt, für seine Leser bereit und ich freue mich darauf mit der Lektüre dieses Buches Licht ins Dunkel zu bringen!
Die Autorin schreibt sehr flüssig und leicht verständlich – ihr Schreibstil ist sehr klar und angenehm zu lesen.
Charlie ist eine junge Frau, die gerade dabei ist, ihren PhD in Mathematik zu machen. Sie ist also eine kluge Frau, die mit der Wahl ihrer Studienrichtung nicht den gesellschaftlichen Normen bezüglich weiblicher Berufswahl bzw. -wünschen folgt, was sie besonders macht und herausstechen lässt. Doch statt sich ihrer besonderen Stellung bewusst und stolz darauf zu sein und mit Selbstbewusstsein durchs Leben zu gehen, ist sie unsicher, findet sich hässlich und glaubt, dumm auszusehen. Charlies Charakter wird sehr widersprüchlich und damit authentisch gezeichnet. Wer kennt solche Widersprüchlichkeiten nicht aus seinem eigenen Leben? Außerdem konstruiert die Widersprüchlichkeit einen Zustand, der Spannung in die Geschichte bringt: Wie wird sie in verschiedenen Situationen reagieren? Kann sie wirklich gewalttätig werden? Zieht sie das Anti-Aggressionstraining durch? …
In der Leseprobe, finde ich, lässt die Autorin die Aggressivität der Protagonistin leicht, aber nicht deutlich durchblicken. Als ihre Freundin Ella z. B. nicht wie gewünscht auf ihre neue Bekanntschaft Valentin reagiert, spult Charlie sofort eine Liste mit Tiraden gegen Ella im Kopf ab. Bleibt es bei diesen gedanklichen Angriffen gegen ihre Freundin oder kommt da noch mehr? Warum ignoriert ihre Freundin sie mehr oder weniger? Und die Frage, die gleich zu Beginn aufgeworfen wird … Was ist mit Charlie selbst passiert? Woher kommt das blaue Auge? Wer hat sie so zugerichtet? gilt es auch noch zu klären.
Ich glaube, das Buch hält viele Fragezeichen und dunkle Flecken, die es aufzuklären gilt, für seine Leser bereit und ich freue mich darauf mit der Lektüre dieses Buches Licht ins Dunkel zu bringen!