Irritierend ehrlich
Obwohl mich das Cover von "Gelbe Monster" irritiert hat, hat mich die Story gepackt. In flüssiger Alltagssprache werden selbst die Gedanken der Hauptdarstellerin Charlie transparent, die chaotisch hin- und herspringen. Die Intensivität der Gefühlswelt springt dem Leser förmlich entgegen. Während Ellas Zurückhaltung mehr als deutlich wird, herrscht in Charlie das blanke Chaos. Ihre schicksalshafte Begegnung mit Valentin, dem Sunnyboy, scheint ein einschneidendes Erlebnis für die junge Frau zu sein. Die Geschichte hinter dem blauen Auge interessiert mich und regt zum Nachdenken an. Was steckt hinter der emotionalen Abhängigkeit und der weiblichen Gewalt? Und kann Charlie geholfen werden?