Psychologisch interessant und zu wenig beleuchtet bisher

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Schon auf den ersten Seiten bekommt man einen Einblick in das Innenleben von Charlie, die allein bei einem Blickkontakt mit einer anderen Passagierin in der Bahn ihre Urteile austeilt und wechselt wie ein Chamäleon. Ist die Frau erst eine besonders hübsche und gute Therapeutin wird sie mit einem aus Charlies Sicht falschen Kommentar gleich zur schlechten Therapeutin. Charlie hat ein Problem. Und zwar ein großes. Das wird deutlich und ich bin gespannt, ob und wie sie dieses Problem - oder sehr warhscheinlich diese Probleme - wieder in den Griff bekommt. Was hier dahintersteckt. Was sie so ausrasten lässt. Ein Thema, welches in der Literatur nur sehr selten bisher behandelt wurde und es zu Emanzipation und Wunsch nach Gleichberechtigung gehört, auch darauf den Scheinwerfer zu richten!
Das Cover hat mich natürlich sofort angesprungen. Eigentlich auf eine Art, die zu aufdringlich ist. Die man gar nicht recht mag. Genauso wie prodelnde Aggression, von der man auch nicht möchte, dass sie einen anspringt. Mein Interesse hat sowohl der Inhalt, als auch die flüssige Sprache sowie das Cover auf jeden Fall geweckt.