Schuld, Scham und Stärke
Schon die ersten Zeilen haben mich sofort gepackt. Dieses Bild von Charlie mit blauem Auge in der U-Bahn, auf dem Weg zu einem Antiaggressionstraining ist so stark und so ungewöhnlich, dass ich direkt wissen wollte. Was ist da passiert? Und vor allem: Wer ist diese Frau wirklich?
Was mich besonders berührt hat, ist, wie widersprüchlich Charlie ist. Ich konnte sie nicht einfach mögen, aber ich konnte sie auch nicht ablehnen. Sie ist verletzlich und gleichzeitig wütend, unsicher und doch manchmal überheblich. Gerade diese Mischung macht sie für mich sehr glaubwürdig. Ich hatte beim Lesen oft den Gedanken, so denkt man manchmal wirklich, auch wenn man es sich selbst nicht eingestehen will.
Die Idee, dass sie ihre Geschichte neu erzählen muss, fand ich besonders stark. Es ist, als würde der Roman zeigen, wie sehr wir uns unsere eigenen Erklärungen basteln, um mit Schuld, Scham oder Schmerz leben zu können. Erst im Austausch mit den anderen Frauen beginnt Charlie, ihre Rolle in der Beziehung zu hinterfragen. Das wirkte auf mich nicht belehrend, sondern ehrlich und ziemlich mutig.
Trotz der schweren Themen - Gewalt, Abhängigkeit - fühlt sich der Text erstaunlich leicht an. Es gibt Witz, Ironie und viele kleine Beobachtungen, bei denen ich innerlich genickt oder sogar geschmunzelt habe. Diese Leichtigkeit nimmt dem Stoff nicht die Tiefe, sondern macht ihn für mich erst richtig zugänglich.
Besonders mochte ich auch die Freundschaft mit Ella. Sie gibt der Geschichte Wärme und Halt. Man spürt, dass Charlie nicht allein ist, auch wenn sie sich oft so fühlt. Das hat mir Hoffnung gegeben, während ich gelesen habe.
Am Ende hatte ich das Gefühl, Charlie wirklich ein Stück begleitet zu haben. Nicht als perfekte Heldin, sondern als Mensch mit Ecken, Fehlern und blinden Flecken. Genau das macht sie für mich so lebendig. Ich hätte sie am liebsten noch weiter durch ihren Alltag begleitet und das ist für mich immer ein Zeichen dafür, dass ein Roman etwas richtig gemacht hat.
Was mich besonders berührt hat, ist, wie widersprüchlich Charlie ist. Ich konnte sie nicht einfach mögen, aber ich konnte sie auch nicht ablehnen. Sie ist verletzlich und gleichzeitig wütend, unsicher und doch manchmal überheblich. Gerade diese Mischung macht sie für mich sehr glaubwürdig. Ich hatte beim Lesen oft den Gedanken, so denkt man manchmal wirklich, auch wenn man es sich selbst nicht eingestehen will.
Die Idee, dass sie ihre Geschichte neu erzählen muss, fand ich besonders stark. Es ist, als würde der Roman zeigen, wie sehr wir uns unsere eigenen Erklärungen basteln, um mit Schuld, Scham oder Schmerz leben zu können. Erst im Austausch mit den anderen Frauen beginnt Charlie, ihre Rolle in der Beziehung zu hinterfragen. Das wirkte auf mich nicht belehrend, sondern ehrlich und ziemlich mutig.
Trotz der schweren Themen - Gewalt, Abhängigkeit - fühlt sich der Text erstaunlich leicht an. Es gibt Witz, Ironie und viele kleine Beobachtungen, bei denen ich innerlich genickt oder sogar geschmunzelt habe. Diese Leichtigkeit nimmt dem Stoff nicht die Tiefe, sondern macht ihn für mich erst richtig zugänglich.
Besonders mochte ich auch die Freundschaft mit Ella. Sie gibt der Geschichte Wärme und Halt. Man spürt, dass Charlie nicht allein ist, auch wenn sie sich oft so fühlt. Das hat mir Hoffnung gegeben, während ich gelesen habe.
Am Ende hatte ich das Gefühl, Charlie wirklich ein Stück begleitet zu haben. Nicht als perfekte Heldin, sondern als Mensch mit Ecken, Fehlern und blinden Flecken. Genau das macht sie für mich so lebendig. Ich hätte sie am liebsten noch weiter durch ihren Alltag begleitet und das ist für mich immer ein Zeichen dafür, dass ein Roman etwas richtig gemacht hat.