Wann ist man genug?

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cendritta Avatar

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Das interessante Cover, abschreckend und irgendwie gewalttätig, gleichzeitig aber durch die Typografie des Autorinnennamens weich, lädt ein, die Seiten und die Geschichte zu erkunden.

In der Leseprobe begleiten wir Charlie in der U-Bahn und lernen ihren Blick auf ihre Umgebung und die Menschen kennen. Leinemann lädt uns ein, zu verstehen, wie Charlie die Welt sieht. Hektisch, in Frage stellend und kritisch. Man wird an die Hand genommen, mit hervorragend leichter, aber nicht zu einfacher Sprache, sondern wunderbar gewählten Worten, zu verstehen, warum eine junge Studentin mit blau geschlagenem Auge ein Anti Aggressionstraining machen muss. Schon auf diesen wenigen Seiten findet man eine Nähe zu Charlie und möchte sie in den Arm nehmen.

Ich freue mich auf den Rest!