Lebensschnitt
Dieses Buch ist ein Debütroman. Charlie (Charlotte) erzählt aus ihrem Erleben. Sie studiert Mathematik, wird über Graphentheorie promovieren. (Wer hat da ein Bild im Kopf? Vergiss es! Charlie ist nicht so, wie Du jetzt denkst.) „Kleine Monster“ ist ein Schnitt, ein Stück ihres Lebens und eben keine abgeschlossene Geschichte. Was ist wichtig, was war wichtig, was wird wichtig werden? Das bleibt offen bis zum Schluss, ist so lebendig geschrieben, dass sich die starken Gefühle übertragen. Die wahren Monster sind nicht klein. Clara Leinemann schreibt gewaltig und doch mit Humor, erzählt genau und doch werden die Ereignisse (durch Charlies Brille und Einschätzung) verzerrt. Und was ist Liebe? „Wenn sie wütend wurde, sah er praktisch durch sie hindurch, und am nächsten Tag konnten sie weitermachen, als wäre nichts geschehen.“