Porträt einer jungen Frau, die versucht, sich selbst wiederzufinden
Die Geschichte wird in zwei miteinander verwobenen Zeitsträngen erzählt. In der Gegenwart begleitet man Charlie, die in einem Anti‑Aggressionstraining lernen soll, mit ihrer Wut und ihren impulsiven Reaktionen umzugehen. Parallel dazu öffnet die Autorin einen Blick in Charlies Beziehungsgeschichte: eine Partnerschaft, in der Charlie zunehmend von Verlustängsten getrieben wird und dadurch immer stärker die Kontrolle verliert. Ihre Wut kippt in Aggression, ihre Angst in Verzweiflung — bis hin zu selbstverletzendem Verhalten.
Besonders eindringlich ist, wie nachvollziehbar die Eskalation beschrieben wird: nicht als plötzlicher Bruch, sondern als schleichender Prozess, der sich aus Unsicherheit, emotionaler Abhängigkeit und ungelösten Konflikten speist. Als ihr Freund schließlich zu seiner Ex zurückkehrt, erreicht die Spirale ihren schmerzhaften Höhepunkt.
Trotz der Schwere der Thematik ist dieses Buch erstaunlich leicht zu lesen. Die Autorin versteht es, komplexe Gefühle und schwierige Situationen so eindringlich und zugleich zugänglich zu schildern, dass man gar nicht mehr aufhören möchte. Ihr Schreibstil ist großartig: klar, lebendig und voller emotionaler Tiefe.
Ein Buch, das einen sofort hineinzieht und lange nachhallt.
Besonders eindringlich ist, wie nachvollziehbar die Eskalation beschrieben wird: nicht als plötzlicher Bruch, sondern als schleichender Prozess, der sich aus Unsicherheit, emotionaler Abhängigkeit und ungelösten Konflikten speist. Als ihr Freund schließlich zu seiner Ex zurückkehrt, erreicht die Spirale ihren schmerzhaften Höhepunkt.
Trotz der Schwere der Thematik ist dieses Buch erstaunlich leicht zu lesen. Die Autorin versteht es, komplexe Gefühle und schwierige Situationen so eindringlich und zugleich zugänglich zu schildern, dass man gar nicht mehr aufhören möchte. Ihr Schreibstil ist großartig: klar, lebendig und voller emotionaler Tiefe.
Ein Buch, das einen sofort hineinzieht und lange nachhallt.