Red Flags
Clara Leinemann beschreibt in ihrem Roman "Gelbe Monster" den Aufbau und Verlauf einer Beziehung zweier Menschen die man heutzutage als sogenannte "Red Flags" bezeichnen würde.
Während das Buch von Beginn an das problematische Verhalten der Hauptfigur Charlie ins Zentrum setzt, wird nur sehr subtil das problematische Verhalten des Partners, Valentin, in Szene gesetzt.
Die Autorin beschreibt hier ein wichtiges Thema bei welchem sie viele unterschiedliche Facetten aufgreift und die Gleichzeitigkeit der Dinge verdeutlicht.
Zusätzlich wird das Thema Freundschaft aufgegriffen und wieviel eine solche aushalten kann oder muss.
Mir gefällt sowohl Leinemanns Schreibstil als auch ihr Zugang zum Thema. Sie ordnet nicht ständig ein oder gibt vor, wie das Verhalten von Charlie und Valentin zu bewerten ist. Sie lässt damit ausreichend Raum, um sich eigenständig mit dem Thema zu befassen, sich auf die Sicht von Charlie (und auch anderen gewalttätig gewordenen Frauen) einzulassen und vielleicht auch in einem gewissen Maß Verständnis und Mitgefühl für die Eskalationsspirale zu entwickeln.
Das Cover ist ein Blickfang, doch ich finde es wird dem Buch nicht ganz gerecht, da es etwas Kindliches mit sich bringt.
Auf der Rückseite des Buches ist ein Zitat von Charlotte Gneuß, die beschreibt, dass das Buch die Lesenden dazu bringe die Geschichte selbst weiterzuschreiben. Dem kann ich zustimmen, denn man legt das Buch nicht einfach zur Seite. Das Ende lies mich sofort in eine Gedankenspirale geraten: Wie könnte es weitergehen? Wie sollte es weitergehen?
Ich würde mich sogar über eine Teil zwei freuen, bei dem allerdings nicht der Fortgang der Geschichte erzählt wird, sondern wir diese aus Sicht von Valentin verfolgen.
Während das Buch von Beginn an das problematische Verhalten der Hauptfigur Charlie ins Zentrum setzt, wird nur sehr subtil das problematische Verhalten des Partners, Valentin, in Szene gesetzt.
Die Autorin beschreibt hier ein wichtiges Thema bei welchem sie viele unterschiedliche Facetten aufgreift und die Gleichzeitigkeit der Dinge verdeutlicht.
Zusätzlich wird das Thema Freundschaft aufgegriffen und wieviel eine solche aushalten kann oder muss.
Mir gefällt sowohl Leinemanns Schreibstil als auch ihr Zugang zum Thema. Sie ordnet nicht ständig ein oder gibt vor, wie das Verhalten von Charlie und Valentin zu bewerten ist. Sie lässt damit ausreichend Raum, um sich eigenständig mit dem Thema zu befassen, sich auf die Sicht von Charlie (und auch anderen gewalttätig gewordenen Frauen) einzulassen und vielleicht auch in einem gewissen Maß Verständnis und Mitgefühl für die Eskalationsspirale zu entwickeln.
Das Cover ist ein Blickfang, doch ich finde es wird dem Buch nicht ganz gerecht, da es etwas Kindliches mit sich bringt.
Auf der Rückseite des Buches ist ein Zitat von Charlotte Gneuß, die beschreibt, dass das Buch die Lesenden dazu bringe die Geschichte selbst weiterzuschreiben. Dem kann ich zustimmen, denn man legt das Buch nicht einfach zur Seite. Das Ende lies mich sofort in eine Gedankenspirale geraten: Wie könnte es weitergehen? Wie sollte es weitergehen?
Ich würde mich sogar über eine Teil zwei freuen, bei dem allerdings nicht der Fortgang der Geschichte erzählt wird, sondern wir diese aus Sicht von Valentin verfolgen.