Tolles, gefühlsreiches Buch
Das Buch hat mich schon durch sein ungewöhnliches Thema neugierig gemacht. Das Cover wirkt auf mich eher schlicht und etwas unscheinbar, weshalb ich in einer Buchhandlung vermutlich nicht sofort danach gegriffen hätte. Trotzdem passt die Gestaltung im Nachhinein ganz gut zum Inhalt, weil sie die eher ernste und nachdenkliche Stimmung des Buches widerspiegelt.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Mathematikstudentin Charlie, die zu Beginn des Romans auf dem Weg zu einem Anti-Aggressionstraining für Frauen ist. Schon diese Ausgangssituation hat mich überrascht und direkt neugierig gemacht, weil man sich sofort fragt, wie es dazu gekommen ist. Die Handlung wird teilweise in Rückblicken erzählt, wodurch man nach und nach mehr über Charlies Beziehung zu ihrem Exfreund und über ihre inneren Konflikte erfährt. Besonders interessant fand ich, dass das Buch Themen wie Wut, emotionale Abhängigkeit und Schuld behandelt – also Gefühle, über die in Beziehungen oft weniger offen gesprochen wird.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel sind relativ kurz, sodass ich schnell durch das Buch gekommen bin. Gleichzeitig wirkt die Geschichte stellenweise sehr intensiv und manchmal auch unangenehm ehrlich, weil man Charlies Gedanken und Gefühle so unmittelbar miterlebt. Gerade diese Nähe zur Hauptfigur fand ich spannend. Charlie ist keine klassische sympathische Heldin, sondern eher eine widersprüchliche Figur mit vielen Schwächen. Genau das macht sie aber auch authentisch und interessant.
Für mich war das Buch vor allem deshalb spannend, weil es ein ungewöhnliches Thema aufgreift und zum Nachdenken anregt. Allerdings hätte ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe bei den Nebenfiguren gewünscht.
Insgesamt ist Gelbe Monster ein kurzer, aber eindrucksvoller Roman über Beziehungen, Selbstzweifel und Verantwortung. Ich würde das Buch besonders Leserinnen und Lesern empfehlen, die sich für psychologische Themen und moderne Gegenwartsliteratur interessieren. Von mir gibt’s 4 von 5 Sterne, weil es ein wichtiges Thema anspricht und sehr gut geschrieben ist, auch wenn ich mir an einigen Stellen noch mehr Hintergrund gewünscht hätte.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Mathematikstudentin Charlie, die zu Beginn des Romans auf dem Weg zu einem Anti-Aggressionstraining für Frauen ist. Schon diese Ausgangssituation hat mich überrascht und direkt neugierig gemacht, weil man sich sofort fragt, wie es dazu gekommen ist. Die Handlung wird teilweise in Rückblicken erzählt, wodurch man nach und nach mehr über Charlies Beziehung zu ihrem Exfreund und über ihre inneren Konflikte erfährt. Besonders interessant fand ich, dass das Buch Themen wie Wut, emotionale Abhängigkeit und Schuld behandelt – also Gefühle, über die in Beziehungen oft weniger offen gesprochen wird.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel sind relativ kurz, sodass ich schnell durch das Buch gekommen bin. Gleichzeitig wirkt die Geschichte stellenweise sehr intensiv und manchmal auch unangenehm ehrlich, weil man Charlies Gedanken und Gefühle so unmittelbar miterlebt. Gerade diese Nähe zur Hauptfigur fand ich spannend. Charlie ist keine klassische sympathische Heldin, sondern eher eine widersprüchliche Figur mit vielen Schwächen. Genau das macht sie aber auch authentisch und interessant.
Für mich war das Buch vor allem deshalb spannend, weil es ein ungewöhnliches Thema aufgreift und zum Nachdenken anregt. Allerdings hätte ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe bei den Nebenfiguren gewünscht.
Insgesamt ist Gelbe Monster ein kurzer, aber eindrucksvoller Roman über Beziehungen, Selbstzweifel und Verantwortung. Ich würde das Buch besonders Leserinnen und Lesern empfehlen, die sich für psychologische Themen und moderne Gegenwartsliteratur interessieren. Von mir gibt’s 4 von 5 Sterne, weil es ein wichtiges Thema anspricht und sehr gut geschrieben ist, auch wenn ich mir an einigen Stellen noch mehr Hintergrund gewünscht hätte.