Tolles Gartenbuch
Obwohl ich schon etliche Gartenbücher habe, komme ich nicht umhin, mich immer wieder nach Neuen umzusehen. Neue Ideen, neue Ansätze und einfach mal frischer Wind mit nachhaltigerem Hintergrund. Ein wenig weg von den Büchern mit viel Text, den man sich sowieso nicht merken kann.
Bei „Gemüsepower“ von Lucia Schauerhammer war mir schon bei der Leseprobe klar, dass ich in dieses Buch meine Nase etwas tiefer reinstecken wollte. Ja, das Buch ist hauptsächlich für Gartenneulinge und ich bin das schon seit einer ganzen Weile nicht mehr. Trotzdem finde ich, entdeckt man immer wieder Interessantes für sich, wenn man die Nase auch mal über den Gartenzaun steckt. Vergessenes wird wieder in Erinnerung gerufen und letztendlich entdeckt man durchaus auch Neues und Wissenswertes.
Bei Sachbüchern ist es bei mir meistens so, dass ich mich zuerst um die Kapitel kümmere, die mich am meisten interessieren und mich erst peu à peu an die restlichen Themen mache, die mich evtl. auch interessieren könnten. Hier habe ich jedoch, gleich nach der Einleitung, einfach weiter gelesen. Nicht nur, weil es von der Jahreszeit her passte und man eben ab Februar schon mit der Planung und langsam auch Aussaat anfängt. Es war interessant mit allen relevanten Nutzgartenthemen, übersichtlich gestaltet und auf kompakte Weise die wesentlichen Informationen für die anstehenden Gartenarbeiten beschrieben. Perfekt, um sich schon einmal darauf einzustimmen.
Damit das Buch anfängerfreundlich bleibt, beschränkt sich die Autorin auf das Wesentliche. So nennt sie z. B., dass sie die No-Dig-Methode anwendet und warum, beschreibt auch kurz die Vorgehensweise, geht dabei nicht zu sehr ins Detail. Wer mehr über das Warum und das Bodenleben erfahren möchte, kann dabei auf weitere Bücher zugreifen; ansonsten genügt die kurze Begründung, wenn man einfach erst mal nur mit dem Gärtnern anfangen möchte. So verliert man sich nicht zu sehr in Details und sammelt für sich die ersten Fakten, was alles zu tun ist und wie dies von der Autorin umgesetzt wird.
Mir gefiel die steckbriefartige Darstellung der Pflanzenportraits, die alle notwendigen Informationen enthielten. Auch die Beikräuter, in den meisten Büchern als Unkräuter benannt, waren auch für Anfänger mit den Bildern gut zu identifizieren. Auch hier gab es, neben den üblichen Informationen zur Identifikation und Beschreibung, zusätzlich wissenswertes, wie z.B. ob diese auch essbar sind. Einzelne Gemüsearten wurden durchaus auch ausführlicher vorgestellt und beschrieben. Zur besseren Übersichtlichkeit und zum schnellen Nachschlagen fehlten Tabellen mit allen wichtigen Informationen zur Aussaat, dem Anbau, Erntekalender, etc. nicht.
Zum Gärtnern gehört mehr, als nur pflanzen und ernten. So gibt es z.B. Beschreibungen zum Selbstbau eines Hochbeets und anlegen des Komposts. Grundlagen, was zu welcher Jahreszeit zu tun ist wird vermittelt und wie man sich auf das nächste Gartenjahr vorbereitet. Krankheiten und Schädlinge werden ein wenig knapp beschrieben, für den Anfang jedoch ausreichend. Wer noch ein paar Ideen benötigt, was schließlich mit überzähliger Ernte gemacht werden kann, wird hier ebenso fündig. Lagerung und Methoden der Haltbarmachung werden vorgestellt sowie ein paar Rezepte zur Verarbeitung der Ernte. Themen, die einem das Gärtnern noch schmackhafter machen.
Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen. Anfänger dürften sich hier sehr gut zurecht finden. Schöne Bilder lockern den Text und die Tabellen auf, stimmen auf die Gartensaison ein und es ist ein Buch, welches gut als Nachschlagewerk immer wieder zur Hand genommen werden kann.
Bei „Gemüsepower“ von Lucia Schauerhammer war mir schon bei der Leseprobe klar, dass ich in dieses Buch meine Nase etwas tiefer reinstecken wollte. Ja, das Buch ist hauptsächlich für Gartenneulinge und ich bin das schon seit einer ganzen Weile nicht mehr. Trotzdem finde ich, entdeckt man immer wieder Interessantes für sich, wenn man die Nase auch mal über den Gartenzaun steckt. Vergessenes wird wieder in Erinnerung gerufen und letztendlich entdeckt man durchaus auch Neues und Wissenswertes.
Bei Sachbüchern ist es bei mir meistens so, dass ich mich zuerst um die Kapitel kümmere, die mich am meisten interessieren und mich erst peu à peu an die restlichen Themen mache, die mich evtl. auch interessieren könnten. Hier habe ich jedoch, gleich nach der Einleitung, einfach weiter gelesen. Nicht nur, weil es von der Jahreszeit her passte und man eben ab Februar schon mit der Planung und langsam auch Aussaat anfängt. Es war interessant mit allen relevanten Nutzgartenthemen, übersichtlich gestaltet und auf kompakte Weise die wesentlichen Informationen für die anstehenden Gartenarbeiten beschrieben. Perfekt, um sich schon einmal darauf einzustimmen.
Damit das Buch anfängerfreundlich bleibt, beschränkt sich die Autorin auf das Wesentliche. So nennt sie z. B., dass sie die No-Dig-Methode anwendet und warum, beschreibt auch kurz die Vorgehensweise, geht dabei nicht zu sehr ins Detail. Wer mehr über das Warum und das Bodenleben erfahren möchte, kann dabei auf weitere Bücher zugreifen; ansonsten genügt die kurze Begründung, wenn man einfach erst mal nur mit dem Gärtnern anfangen möchte. So verliert man sich nicht zu sehr in Details und sammelt für sich die ersten Fakten, was alles zu tun ist und wie dies von der Autorin umgesetzt wird.
Mir gefiel die steckbriefartige Darstellung der Pflanzenportraits, die alle notwendigen Informationen enthielten. Auch die Beikräuter, in den meisten Büchern als Unkräuter benannt, waren auch für Anfänger mit den Bildern gut zu identifizieren. Auch hier gab es, neben den üblichen Informationen zur Identifikation und Beschreibung, zusätzlich wissenswertes, wie z.B. ob diese auch essbar sind. Einzelne Gemüsearten wurden durchaus auch ausführlicher vorgestellt und beschrieben. Zur besseren Übersichtlichkeit und zum schnellen Nachschlagen fehlten Tabellen mit allen wichtigen Informationen zur Aussaat, dem Anbau, Erntekalender, etc. nicht.
Zum Gärtnern gehört mehr, als nur pflanzen und ernten. So gibt es z.B. Beschreibungen zum Selbstbau eines Hochbeets und anlegen des Komposts. Grundlagen, was zu welcher Jahreszeit zu tun ist wird vermittelt und wie man sich auf das nächste Gartenjahr vorbereitet. Krankheiten und Schädlinge werden ein wenig knapp beschrieben, für den Anfang jedoch ausreichend. Wer noch ein paar Ideen benötigt, was schließlich mit überzähliger Ernte gemacht werden kann, wird hier ebenso fündig. Lagerung und Methoden der Haltbarmachung werden vorgestellt sowie ein paar Rezepte zur Verarbeitung der Ernte. Themen, die einem das Gärtnern noch schmackhafter machen.
Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen. Anfänger dürften sich hier sehr gut zurecht finden. Schöne Bilder lockern den Text und die Tabellen auf, stimmen auf die Gartensaison ein und es ist ein Buch, welches gut als Nachschlagewerk immer wieder zur Hand genommen werden kann.