Interessante Ausgangsgeschichte

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dina2803 Avatar

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Die Leseprobe von Genug für ein halbes Leben hat mich sofort neugierig gemacht. Besonders gefallen hat mir der flüssige, leicht lesbare und gleichzeitig sehr bildhafte Schreibstil. Durch die kurzen Kapitel und den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht ein angenehmer Lesefluss und gleichzeitig eine starke Spannung.

In den Rückblenden erfährt man nach und nach, wie Rose und Landon sich kennengelernt haben und welche Persönlichkeiten und Lebensumstände sie geprägt haben. Die Gegenwartsebene wirkt dagegen deutlich melancholischer und wirft viele Fragen auf: Was genau ist zwischen den beiden passiert? Warum ist ihre Beziehung so zerbrochen? Und wird Landon es schaffen, Rose zurückzugewinnen, obwohl sie sich entschieden hat, mithilfe einer neuartigen Pille ihre Erinnerungen löschen zu lassen? Gerade diese Ausgangsidee finde ich sehr spannend und emotional packend.

Gleichzeitig habe ich aber noch etwas Zweifel, ob mir das Erzähltempo auf Dauer liegen wird. Die Autorin neigt stellenweise dazu, ausführlich und ausschweifend zu erzählen. Das schafft zwar Atmosphäre, könnte für mich aber problematisch werden, wenn die Handlung dadurch zu sehr ins Stocken gerät, weil ich beim Lesen dazu neige abzuschalten, sobald die Geschichte nicht spürbar voranschreitet.

Insgesamt hat die Leseprobe aber definitiv Lust auf mehr gemacht.