Zwischen Aufbruch und Abschied

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Die ersten Seiten haben sich ruhig, aber irgendwie auch sehr eindringlich angefühlt. Man merkt schnell, dass hier viel Ungesagtes mitschwingt und die Figuren einiges mit sich herumtragen. Besonders die innere Zerrissenheit der Hauptfigur fand ich greifbar – dieser Wunsch nach einem anderen Leben, gepaart mit dem Gefühl, festzustecken, kommt gut rüber. Dabei passiert gar nicht ständig etwas Spektakuläres, aber genau das macht den Einstieg so glaubwürdig. Die Atmosphäre ist eher nachdenklich und leise, stellenweise fast melancholisch. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass sich hier nach und nach etwas Größeres aufbaut, auch wenn es zunächst unscheinbar wirkt. Mich interessiert vor allem, wie sich die Figuren weiterentwickeln und ob sie den Mut finden, wirklich etwas zu verändern.