Ausgelöscht
Rose und Landon lernen sich am College kennen und verlieben sich in einander. Es ist eine Liebe wie im Bilderbuch, obwohl sie aus unterschiedlichen Welten stammen. Es wird geheiratet. Eine vielversprechende gemeinsame Zukunft liegt vor ihnen. Aber leider stellt das Schicksal Rose und Landon auf eine harte Probe. Ein furchtbares Unglück wirft sich aus der Bahn. Während Landon versucht damit fertig zu werden schluckt Rose eine Pille des Vergessens. Damit löscht sie ihr altes Leben. London ist verzweifelt, er möchte Rose nicht verlieren und setzt alles daran sie zurückzugewinnen. Wird es ihm gelingen?
Evann Normandins Schreibstil hat mir sehr gefallen. Da war wirklich alles drin. Wie so ein Überraschungsei: Romantik, Drama, Fantasy, Zärtlichkeit, Schmerz und auch Hoffnung, dass die Geschichte für Rose und Landon doch noch ein gutes Ende nehmen wird. „Genug für ein halbes Leben“ ist ein Roman, der nicht nur berührt, er wirft auch Fragen auf und regt zum Nachdenken an. Möchte man wirklich so eine Pille? Warum haben es die beiden nicht geschafft sich im Unglück gegenseitig Halt zu geben?
Ich habe vor allem Landon geliebt, der in Rose seine Göttin sah. Besonders berührt hat mich Roses Eheversprechen: „Und sollte ich diese Welt vor dir verlassen, dann verspreche ich dir, dieser Ort und dieser Moment belegen, dass ich immer auf dich warten werde.“
Fazit: Ein wundervoller, anspruchsvoller, literarisch dichter Roman, der lange nachhallt und den ich absolut empfehlen kann.