Coole Idee, verwirrende Umsetzung
"Genug für ein halbes Leben" hat mich mit seinem Klappentext und der Leseprobe angezogen. Die verrückte Idee, dass es eine Pille gibt, die die Menschen ihr bisherigen Leben vergessen lässt, finde ich richtig cool! Ich hab mich auf ein unkonventionelles Buch gefreut, welches auf ein bisschen in die Psyche des Menschen abtaucht, ethische Themen anspricht und am Ende nachvollziehbare Gründe für eine solche Entscheidung liefert. Leider konnte das die Geschichte nicht. Bis zum Schluss erfährt man nur vage etwas über die Pille und die meisten Charaktere scheinen sie mehr aus Spaß genommen zu haben. Immer wieder hatte ich den Eindruck, dass die Menschen sich lediglich nicht mit ihren Entscheidungen auseinander setzen wollen und lieber vor diesen flüchten.
Die Charaktere Landon und Rose wirkten für mich leider wenig authentisch und greifbar. Auch den Schreibstil erlebte ich als eher schleppend und anstrengend zu lesen. Vielleicht auch wegen den ungekennzeichneten Wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Die Charaktere Landon und Rose wirkten für mich leider wenig authentisch und greifbar. Auch den Schreibstil erlebte ich als eher schleppend und anstrengend zu lesen. Vielleicht auch wegen den ungekennzeichneten Wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit.