Erinnerungen versus Vergessens-Pille
Rose und Landon lernen sich am College kennen und haben direkt eine Verbindung zueinander. Zwischen den beiden ensteht eine zarte Lovestory, die in eine Ehe und Jahre voller Liebe übergeht. Doch dann gibt es einen Punkt, an dem sich Rose für die Vergessens-Pille entscheidet und sämtliche Erinnerungen an ihr vorheriges Leben und somit auch an Landon vergisst. Landon kommt damit nicht klar, kann das nicht hinnehmen und spürt Rose in ihrem neuen Leben auf, um sie wieder zurückzugewinnen.
Evann Normandin erzählt auf zwei Ebenen, sodass die Leser*innen wechselnd das Kennenlernen der beiden, die Jahre am College, den Heiratsantrag und die Ehejahre miterleben und gleichzeitig in der Gegenwart erfahren, wie Landon sich in Roses neues Leben einbringt und was die beiden dort erleben.
Den Auslöser, weshalb sich Rose für die Pille entscheidet, erfahren die Leser*innen erst recht spät im Verlauf des Buches. Während der ersten zwei Drittel etwa, in denen zumindest in der Liebesbeziehung zwischen Landon und Rose alles stabil und schön ist, konnte ich nur spekulieren, was passieren und zu dieser Entscheidung führen wird. Daher hatte ich Schwierigkeiten, das Verhalten und die Entscheidungen auf gegenwärtiger Erzählebene nachvollziehen zu können. Mit dem ich wusste, weshalb Rose diese Entscheidung getroffen hat, konnte ich das einerseits nachvollziehen, konnte allerdings auch Landons Kritik daran und seinen Unmut verstehen.
Den Ansatz, sämtliche Erinnerungen vergessen und ein neues Leben anfangen zu können, fand ich sehr interessant und innovativ. Allerdings kam auch immer wieder die Frage auf, was der bessere Weg ist oder was fair ist. Die gelöschten Erinnerungen und die gewonnene Erleichterung der einen ist die genommene Zukunft des anderen.
Ein Roman mit interessanter Ausgangsthematik, der sich flüssig lesen ließ, allerdings in sehr melancholischem Ton geschrieben ist.
Wer hier einen leichten Sommerroman voller Liebe erwartet, sollte sich auf melancholisches Setting und teilweise aufwühlende Thematik einstellen.
Ich habe das Buch gern gelesen und es hat noch einige Zeit in mir nachgewirkt.
Evann Normandin erzählt auf zwei Ebenen, sodass die Leser*innen wechselnd das Kennenlernen der beiden, die Jahre am College, den Heiratsantrag und die Ehejahre miterleben und gleichzeitig in der Gegenwart erfahren, wie Landon sich in Roses neues Leben einbringt und was die beiden dort erleben.
Den Auslöser, weshalb sich Rose für die Pille entscheidet, erfahren die Leser*innen erst recht spät im Verlauf des Buches. Während der ersten zwei Drittel etwa, in denen zumindest in der Liebesbeziehung zwischen Landon und Rose alles stabil und schön ist, konnte ich nur spekulieren, was passieren und zu dieser Entscheidung führen wird. Daher hatte ich Schwierigkeiten, das Verhalten und die Entscheidungen auf gegenwärtiger Erzählebene nachvollziehen zu können. Mit dem ich wusste, weshalb Rose diese Entscheidung getroffen hat, konnte ich das einerseits nachvollziehen, konnte allerdings auch Landons Kritik daran und seinen Unmut verstehen.
Den Ansatz, sämtliche Erinnerungen vergessen und ein neues Leben anfangen zu können, fand ich sehr interessant und innovativ. Allerdings kam auch immer wieder die Frage auf, was der bessere Weg ist oder was fair ist. Die gelöschten Erinnerungen und die gewonnene Erleichterung der einen ist die genommene Zukunft des anderen.
Ein Roman mit interessanter Ausgangsthematik, der sich flüssig lesen ließ, allerdings in sehr melancholischem Ton geschrieben ist.
Wer hier einen leichten Sommerroman voller Liebe erwartet, sollte sich auf melancholisches Setting und teilweise aufwühlende Thematik einstellen.
Ich habe das Buch gern gelesen und es hat noch einige Zeit in mir nachgewirkt.