gut für zwischendurch

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erkangrn Avatar

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ich hab zwischendurch beim lesen so gedacht.. das fühlt sich nicht wie eine geschichte an die mir entgegenkommt sondern eher wie etwas das schon da ist und ich darf es nur Stück für Stück mitbekommen. Genug für ein halbes Leben hat genau so eine ruhige, fast zerstreute art die mich erst ein bisschen rausgebracht hat aber dann doch hängen geblieben ist. manchmal war ich nicht sicher ob ich gerade etwas verpasse weil nicht alles klar geführt wirkt sondern eher so in gedanken und momenten passiert. aber genau dadurch hatte es auch etwas sehr ungeschliffenes, fast dokumentarisches. eigentlich sind es weniger figuren und große ereignisse sondern eher so kleine verschobene blickwinkel die sich irgendwann zu einem gefühl zusammenziehen. nicht unbedingt bequem aber auch nicht kompliziert im klassischen sinn. am ende war da bei mir eher so ein nachklang als ein fertiger eindruck. nicht laut, nicht rund, eher so ein leichtes hängenbleiben ohne klare kanten. wenn man sowas mag das nicht sauber erzählt ist sondern eher wie erinnerung wirkt dann funktioniert das hier ziemlich gut.. wenn nicht fühlt es sich wahrscheinlich eher zu „unspannend“ an.