Nehmen oder nicht?
Wenn eine Pille dazu führen kann, dass ich alles vergesse- würde ich sie nehmen? Und wie würde ich auf frühere Partner oder Freunde reagieren? Darum geht es in „Genug für ein halbes Leben“.
Rose und Landon lernen sich im Studium kennen. Schnell werden sie ein Paar- ehe das Schicksal zuschlägt und sie sich trennen. Jahre später entscheidet sich Rose, eine Pille einzunehmen, die zum Vergessen führen soll. Ob sie Landon noch erkennt? Oder sich an das Leben mit ihm erinnert?
Ich habe mich gut in die Story eingefunden. Viele Gedanken von Rose konnte ich nachvollziehen und habe mich mit ihr identifiziert. Auch Landon war authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Dadurch war mir der Start erleichtert.
Die Sprache hat zusätzlich zu dem Verständnis beigetragen. Locker, humorvoll und voller Vergleiche beschreibt Evann Normandin die Beziehung, welche sich stetig intensiviert. Ich kann verfolgen, welche Fragen Rose und Landon beschäftigen und wie sie sich selbst die Schuld geben. Das erleichtert es mir, die Entscheidungen zu verstehen.
Schade finde ich, dass nicht nur zwischen den beiden Zeitebenen gewechselt wird, sondern die Erinnerungen keinen zeitlichen Schema folgen. Erst Studium, dann Leben als Familie, dann wieder Studium- wo ist der rote Faden hierbei? Auch fehlt mir die große Aussprache am Ende, die nie ausgesprochen wird, obwohl präsent. Dadurch ist die Geschichte für mich nicht vollkommen rund. Ich persönlich vergebe vier Sterne für einen Roman, der von existenziellen Fragen lebt.
Rose und Landon lernen sich im Studium kennen. Schnell werden sie ein Paar- ehe das Schicksal zuschlägt und sie sich trennen. Jahre später entscheidet sich Rose, eine Pille einzunehmen, die zum Vergessen führen soll. Ob sie Landon noch erkennt? Oder sich an das Leben mit ihm erinnert?
Ich habe mich gut in die Story eingefunden. Viele Gedanken von Rose konnte ich nachvollziehen und habe mich mit ihr identifiziert. Auch Landon war authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Dadurch war mir der Start erleichtert.
Die Sprache hat zusätzlich zu dem Verständnis beigetragen. Locker, humorvoll und voller Vergleiche beschreibt Evann Normandin die Beziehung, welche sich stetig intensiviert. Ich kann verfolgen, welche Fragen Rose und Landon beschäftigen und wie sie sich selbst die Schuld geben. Das erleichtert es mir, die Entscheidungen zu verstehen.
Schade finde ich, dass nicht nur zwischen den beiden Zeitebenen gewechselt wird, sondern die Erinnerungen keinen zeitlichen Schema folgen. Erst Studium, dann Leben als Familie, dann wieder Studium- wo ist der rote Faden hierbei? Auch fehlt mir die große Aussprache am Ende, die nie ausgesprochen wird, obwohl präsent. Dadurch ist die Geschichte für mich nicht vollkommen rund. Ich persönlich vergebe vier Sterne für einen Roman, der von existenziellen Fragen lebt.